Kolumne, die erste

Hallo Leute,

wie versprochen, gibt es heute die erste Kolumne. Diese wird ab nun jeden 2. Donnerstag (quasi im Wechsel mit der Filmkritik) erfolgen und handelt von Dingen, die mir so durch den Kopf gehen. Fangen wir an

Ich bin eher so der Kneipengänger und nicht eben ein großer Freund von Diskotheken. Ab und zu jedoch verschlägt es mich in diese klischeebehaftete Welt und auch die Subkultur Disco hat einen gewissen Reiz. Ferner schaue ich mir ganz gerne Partyfotos aus meiner Region an, welche auch meistens in Diskotheken aufgenommen wurden. Warum ich das tue, weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich hat es irgendetwas mit meiner schrecklichen Kindheit zu tun oder ähnliches. Aber ich schweife ab. In den Diskotheken können wir, wie auch auf dem Schulhof früher oder in allen anderen Situationen, in denen verschiedene Arten von Persönlichkeiten zuammentreffen, Unterschiede ausmachen. Da gibt es die coolen. Meist Typen, die dank Papi oder Onkel Kriminalität zu Geld gekommen sind und dies auch zeigen. Ihre Klamotten, die Art der Getränke, die sie trinken und auch der meist gestählte Körperbau zeugen von ihrem Reichtum. Sie stellen etwas dar. Das denken sie zumindest. Ich persönlich denke, dass es sie einfach geben muss. Denn über irgend etwas muss man ja auch lachen können. Und wie sonst, sollten die leichten Mädchen das errgende Erlebnis von Beischlaf auf dem Rücksitz eines Prollkarren haben. Natürlich unter dem Jubel und den Handyaufnahmen der Kumpels ihres „neuen Freundes“. Weiterhin gibt es die Normalos. Da gibt es nicht viel zu sagen, die sind halt normal. Dann gibt es die Hoes, bzw. Kurvas oder ganz einfach Schlampen, die sich meist bei den coolen Aufhalten (wie früher halt). Aber, und darum geht es mit heute, es gibt auch Sonderlinge. Ich meine im Besonderen (womit ich Sonderlinge toll wieder aufgegriffen habe) die lächerlichen Tänzer. Ich weiß nicht, ob sie Euch schon aufgefallen sind. Ich weiß auch nicht, was deren Intension ist oder ob sie eine haben oder ob sie überhaupt wissen, was das Wort bedeutet. Bei den lächerlichen Tänzern handelt es sich um meist schon ältere Genossen, die durch bizarre und/oder extrem auffällige Kleidung, merkwürdige Mimik und Gestik, willkürliche augenkrebserregende Tänze und noch mehr Dinge dieser merkwürdigen Art auf sich aufmerksam machen. Schlimmstenfalls durch alles eben genannte gleichzeitig. Was wollen diese Entitäten von uns? Aufmerksamkeit? Liebe? Zuneigung? Sex? Ein Getränk? Wir werden es wohl nie herausfinden, da eine weitere Eigenart dieser Kollegen ist, dass sie kaum oder nie reden. Daher mein Aufruf an alle lächerlichen Tänzer: Redet mit uns. Sagt uns, was ihr wollt. Wir wollen euch verstehen und ein freundliches Miteinander. Zur Not, stellt uns eurem Herrscher vor und wir regeln das schon. So, ich bin dann mal in die Disse:)

P.S.: Ich habe noch die Kollegen der coolen vergessen, die einfach nur Mitlaufen und sich in deren Gegenwart cool fühlen. Aber das ist auch gut so!

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2 Kommentare zu “Kolumne, die erste

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