KRÖTOURS INTERVIEW MIT FARIN FERIEN

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Liebe Leser,

wie es der ein oder andere bemühte Leser schon erfahren hat, gibt es wieder einen neuen im Kröt-Team. Wir begrüßen Farin Ferien. Er wird für die Sparte Krötours zuständig sein und uns monatlich mit allen nötigen Wissen über Reisen, Länder und deren Titten versorgen. Farin sitzt gerade vor mir und daher beschreibe ich ihn einmal. Er ist ca. 2,10 m groß. Schon fast ein Riese aus der Sicht einer kleinen Kröte☺ Er hat eine Glatze, die ihm gut steht, da sie sein hübsches und charakterstarkes Gesicht betont und gut zur Geltung bringt. Er trägt keine Brille, aber dafür einen Kinnbart à la Fred Durst. Er ist athletisch, braungebrannt und ein hübsches Kerlchen. Soviel zum Äußeren, nun folgt das Innere.

Dann legen wir mal los.

Krötor: Lieber Farin.  Es ist sehr schön, Dich hier zu haben. Warum wolltest Du gerade in diesen Blog. Mit Deinen Kenntnissen und Deinem Äußeren hättest Du doch jeden Job bekommen und jeden Redakteur um den Finger gewickelt.

Farin: Das war eigentlich ein großer Zufall, eigentlich war ich auf der Suche nach dem Kreator Blog, du weißt schon die Band, und da bin ich auf euren Blog gestoßen.

Krötor: Wie stellst Du Dir den Blog in 5 Jahren vor?

Farin: In 5 Jahren wird der Blog nicht mehr so sein, wie wir ihn heute kennen. Er wird dann ein deutlich breiteres Publikum ansprechen.

Krötor: Ein Vögelchen zwitscherte mir, dass Du an der Penislotterie teilgenommen und leider verloren hast. Wie kann das sein????

Farin: Das liegt leider in der Natur der Sache, leider ist es gerade bei dieser Form des Glücksspiels so, dass man mehr reinsteckt, als man rauszieht. Ich habe jedenfalls daraus gelernt und denke dass mein Einsatz bei der zweiten Runde nicht ganz so hoch sein wird.

Krötor: Eine zweite Runde?

Farin: Genau. Es wird eine zweite Runde geben! Mehr dazu in Kürze.

Krötor: Viel Glück. Du wirst es brauchen können. Mir wurde außerdem zugetragen, dass Du auf Feiern sehr, bzw. zu lange durchhältst. Das wird die feierwütige Krötor Community freuen. Wie hast Du solch eine Ausdauer im Trinken und Feiern erlangt? Da wird UJM auf der nächsten Feier ganz schön alt aussehen.

Farin: Im Vergleich zu mir ist UJM ja nicht mehr der Jüngste. Ich denke er hat in seiner Jugend einfach zu oft über die Stränge geschlagen und das rächt sich jetzt. Wobei ich mir sagen ließ, dass seine kurzen Ausflüge als Spinnenmann ein durchschlagender Erfolg gewesen sein müssen.

Krötor: Was ist Dein Lieblingsland und warum?

Farin: Da kann ich mich ja schlecht festlegen, lieber Krötor. Wir wollen hier doch einen objektiven Blog betreiben.

Krötor: Aus der Krötmunity wurde ja der Ruf laut einen Beitrag zum Thüringer Wald zu verfassen. (Danke Hank – Du bist der Beste!)

Farin: Ja ich weiss, ich hatte ihm ja auch bereits geantwortet. Zu finden in den Kommentaren zu meiner Vorstellung. Ich hoffe auch, dass wir Hank irgendwann begeistern können hier mitzumachen. Ich denke eine eigene Rubrik zu Spieletests wäre genau seine Sache. Was ich bisher von ihm gelesen habe ist interessant vom Stil her: Mystic Vale – soll *piep* sein, da Mechanismus erst greift, wenn das Spiel fast vorbei ist. Rubrik könnte zum Beispiel heißen: EinSatz für Hank.

Krötor:Wow, Du bringst dich ja direkt voll ein, das ist klasse. Welchen Film hasst Du am meisten und warum?

Farin: Filme mit Heinz Schenk sind nicht so meine Sache. Außer der Film mit dem Glückshasen, wo er den Heinz Wescher spielt.

Krötor: Wäscher mit „ä“.

Farin: Danke für die Korrektur. Das ist wie bei Bernd Höcke, den nenn ich auch oft Björn. Aber zurück zum Thema. Denkst du UJM würde den Film mal für uns bewerten?

Krötor: Mal sehen, häufig ist er etwas eigen, wenn es um Filmgeschmack geht.

Farin: Trotzdem denke ich dass ihr da einen aalglatten Fang gemacht habt.

Krötor: Und als Abschlussfrage: Warum gibt es keine männliche Form von Fee?

Farin: Ich bin mir unsicher, ob es überhaupt männliche und weibliche Feen gibt. Ich verweise da gern auf die Schnecke…

Krötor: Womit wir ja schon wieder bei der Penislotterie wären. Willst du unserem Leser noch etwas mit auf den Weg geben?

Farin: Make the Blog Kröt again.

 

Danke für das Interview und willkommen im Team. Wir freuen uns auf Dich, lieber Farin.

 

STAY TUNED!!palme

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Kröti strikes back

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Hallo liebe Krötmunity,

zum Abschluss der verrückten Tauschgeschichte (Ihr erinnert Euch: UJM schrieb letzte Woche die Kolumne) schreibe ich nun die Filmrezension. Ich werde mich hierbei nicht an die Vorlage von UJM halten, denn das ist seine Vorlage und seine Idee. Ich werde auch nicht mit Adverbien um mich werfen, denn wie Stephen King schon sagte: Der Weg zur Hölle ist mit Adverbien gepflastert. Nein. Heute werde ich einfach einem Film huldigen. Es wird eigentlich keine negative Kritik geben, da sie diesem Film nicht zusteht. Es gibt 3 Lieblingsfilme in meinem Leben: Fight Club, Matrix (und zwar NUR der erste) und der Film, von dem Ihr nun lesen werdet:

Dawn of the Dead (2004)

DotdIch bin absoluter Zombie Fan. Sei es Romero, Savini, Kirkman und wie sie alle heißen. Ich begrüße Zombies in allen medialen Vorkomnissen. Ich liebe sie. Und ich gehöre zu den Nerds, die sich schon oft Gedanken über die Apokalypse und deren Folgen gemacht haben.

Und dieser Film (ein Remake von dem Original von G.A. Romero, welches auch genial ist) schafft es, mir alles zu geben, was mein Zombieherz so liebt. Der Film transportiert (gerade am Anfang) die Atmosphäre der beginnenden Apokalypse genial.

Unsere Heldin arbeitet im Krankenhaus, in dem es (warum nur?) etwas stressiger zugeht, als sonst. Aber natürlich ahnt noch niemand, was hier wirklich abgeht. Sie kommt nach Hause, verabredet sich mit der kleinen Nachbarstochter zum Inline Fahren am nächsten Tag und kuscheld dann mit ihrem Freund. Dann 6:37 Uhr steht die kleine Nachbarstochter im Schlafgemach der Heldin.

Ihr Freund sieht deren üble Verletzung – pow – gebissen. Das Mädchen wird schnell ausgeperrt und unsere Heldin alarmiert die Polizei – pow – kein Telefonnetz. Nun geht es Schlag auf Schlag: Freund stirbt, erwacht als Untoter wieder, will unsere Heldin beißen.

Ihr gelingt die Flucht und in einem tollen Szenario erleben wir, was in ihrer Nachbarschaft so abgeht. Dann fügt der Film sich langsam wieder in die Schienen des Originals ein. Es geht in ein Einkaufszentrum. In diesem erwarten uns jede Menge unterschiedlicher Charaktere und jede Menge (teilweise sehr kranke) Vorkomnisse.

Ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern, da die Ideen und Easter Eggs einfach selbst erlebt werden sollten. Natürlich ist der Film etwas klischeehaft. Aber genau das macht diesen aus und das will ich auch und es ist genial. Ich habe diesen Film schon über 100 mal gesehen (ohne Witz) und liebe ihn dennoch jedes Mal aufs Neue.

Auch zu empfehlen sei an dieser Stelle die (in meinen Augen) Hommage: Shaun of the Dead, die nur so vor schwarzem Humor, Blut und Genialität strotzt.

maxresdefault Aber back to basic: wer einen modernen Zombiefilm möchte, der seine Wurzeln kennt. Wer es aushält (auch wenn es schwer ist) dass die Zombies LAUFEN. Ja tatsächlich LAUFEN. Wer die alten Filme von Romero mag. Wer Zombies an sich mag. Wer gute Horror Filme mag. Wer gute Kameraführung mag. Wer kranke Stories mag. Seht Euch diesen Film an. Es lohnt sich.

Ich gebe 5 von 5 untote Kröten für den heißen Scheiß.

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An dieser Stelle gibt es von mir kein Rätsel, sondern eine Info:

Das Interview mit Farin Ferien, der ab nun  den Bereich Krötours unter seinen Fittichen hat, gibt es kommenden Sonntag. Sonntag ist ab nun Reisetag und das einmal im Monat. Nähere Infos folgen

Stay tunedpalme

Penislotterie

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SNrHkIF

Heute sorgen wir für eine Mega Überraschung!

Diese Woche gibt’s von mir eine Kolumne und von Krötor nächste Woche die Filmkritik!

Jaaaa! Genau! Waaaahnsinn! Aber wir sind nun mal verrückte, kröative Kröten!

Meine Kolumne ist aus dem Bereich Beziehung /Lifestyle und trägt den Titel:

PENISLOTTERIE

Ich möchte heute über eine Art des Kennenlernens schreiben, das ich kürzlich in meinem eigenen Freundeskreis beobachten durfte.

Es geht um die Kontaktaufnahme auf einschlägigen Kennenlernportalen auf denen man Nachrichten nebst Bilder tauschen und seine  Vorlieben, bzw. Wünsche mitteilen kann… alles zunächst mit dem Grundgedanken den Geschlechtsakt zu forcieren… also quasi Facebook für Fucker.

Die Auswahl möglicher Koituskomplizen ist groß und ihr Aussehen so vielfältig wie Kürbisse im Oktober: klein oder groß, rundlicher, schmaler mit mehr oder weniger Auswölbungen oben, unten hinten und vorne, außen in vielen erdenklichen Farben und Schattierungen und innen meistens orange bis zartrosa…

Auf Kürbisse mit möglichem Pilzbefall möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen…

Für alle Vorlieben ist etwas dabei. Die Attraktivität der dort zu findenden Profile kennt oft keine Grenzen… weder nach oben – noch nach unten. Dank natürlicher Schönheit oder dem Einsatz aller fotostylistischen Mittel und auch der fundierten Kenntnis von Bildbearbeitungsprogrammen am PC ist das ein oder andere wahre Schmuckstück dabei.

Wenn man jetzt so ein bezauberndes Wesen gefunden hat, das einen zunächst rein optisch Anspricht, Interesse an dem Suchenden hat und dann auch noch äußerst freundlich, anziehend und viel versprechend schreibt, mit aussagekräftigen Bildern im Anhang (also Penis und Intellekt zu gleichen Teilen anspricht), ist die Welt perfekt!

Vergessen ist dann auch schnell, dass eine hohe 3stellige Kilometerdistanz zwischen dem Objekt der Begierde und dem Suchenden liegt….

Vergessen ist auch schnell, dass man vor einem ersten Treffen einen kleinen 3stelligen Euro Betrag überweist; aus Gründen von unerwartenden Ausgaben die ein Loch in die monatliche Haushaltskasse der Angebeteten gerissen haben…

Oh! jetzt höre ich euch raunen zu Hause an den Empfangsgeräten???

WAS?                   WIE KANN MAN NUR?                  WIE BLÖD IST DAS DENN?

Aber ich frage euch: WIESO denn eigentlich nicht liebe Leser und geneigte Krötmunity???

Ich denke es ist eine Penislotterie (jetzt wird euch auch der Name der Kolumne verständlich), eine Wette… ja vielleicht sogar ein Prämiensparen…. Oder in dem Fall am ehesten noch der Eurojackpot!

Viele von euch spielen Lotto obwohl die Chance zu gewinnen 1:149 Millionen ist… und wenn der mögliche Gewinn – der Jackpot –steigt, ist es erwiesen das umso mehr Leute Lotto spielen! Obwohl die beschissene Chance immer noch die gleiche ist! Und man weiß, dass man höchstwahrscheinlich verliert!… aber man könnte ja auch gewinnen…

Und das hier ist nichts anderes… wenn der Jackpot nur hoch genug ist und der Einsatz mit einen niedrigen 3 stelligen Betrag, im Vergleich zu den einem zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln, überschaubar ist…

Gerade wenn man bedenkt das offensichtlich alleine  in den Brüsten der Angebeteten bereits ein hoher 4stelliger Betrag investiert wurde….

Also ich denke man kann ruhig zocken… auch in dieser Beziehung…  man sollte nur abwägen können wieviel man bereit ist zu verzocken und sich an diese selbst auferlegte Grenze halten.

Deswegen Ihr Glücksritter, Ihr Wettfreunde, Ihr Lottospieler, Ihr Pokerspieler, Ihr Zocker, Ihr Teilnehmer an der Penislotterie da draußen: Bringt Euren Einsatz um das Ziel zu erreichen, träumt von dem zartrosa Gewinn und steigt aus wenn die Wahrscheinlichkeiten immer schlechter werden und Euch weiteres Geld abverlangt wird. Greift weiter nach den Sternen und versucht Fortuna in jeder erdenklichen, auch auf solche die in manchen US-Amerikanischen Bundesstaaten verbotene, Weise zu beglücken!

Euer U.J.M.

Abschließen, quasi post scriptum, möchte ich euch noch eine Gewissheit mit auf den Weg geben: Mann steckt immer mehr rein als man raus zieht!

 

 

KRÖTOURS

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Liebe Leserschaft,

das Krötor Team erweitert sich ständig. Bald wird es auch eine Reiserubrik mit dem Titel „KRÖTOURS“ geben. Federführend wird hier Farin Ferien sein. Mehr zu ihm und zu der monatlich erscheinenden Rubrik folgt.

Also

stay tuned!palme

Kröten verboten

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Unbenannt

Die heutige kleine Kolumne dreht sich ganz um mich und das Schreiben. Keine Angst, ich werde sie kurz halten:)Eigentlich geht es nur um eine Sache, die mich etwas genervt hat. Ich schreibe viele Rezensionen (sei es über diverse Conventions oder Bücher oder Hörbücher).

Diese Rezensionen kommen immer gut an. Sie werden gelobt und anderswo veröffentlicht. Das heißt nicht, dass ich mir etwas darauf einbilde (doch das heißt esJ), aber ich bin schon stolz darauf. Auch meine Werke auf Amazon sind überdurchschnittlich gut bewertet (einfach mal Sascha Leidinger als Suchbegriff auf amazon.de eingeben).

Letztens passierte folgendes: ich durchstöberte facebook und stieß auf eine Ausschreibung. Man suchte einen Redakteur für Romane. Speziell für Rezensionen. Das ist meins, dachte ich. Es gab keine Einnahmen (außer einer Beteiligung an den Patreoneinnahmen), aber dafür musste man auch nur einen Artikel im Monat schreiben. Daraufhin habe ich mich dort beworben. In meinen Augen eine sehr selbstsichere Bewerbung, aber lest sie selbst:

Hallo erstmal:)

Ich bin Euer neuer Roman-Redakteur. Warum? Weil ich es kann:) Und gerne mag. Ich bin 38 Jahre alt, arbeite in einer sehr kreativen Branche und war den Wörtern und der Sprache schon immer zugetan. Ich schreibe seit meiner Kindheit Kurzgeschichten und habe auch einen Blog: www.kroetor.com Ferner habe ich einige Geschichten bei Amazon veröffentlicht (einfach meinen Namen als Suchbegriff    eingeben: Sascha Leidinger).Ich bin ein geselliges, lustiges und lebensfrohes Kerlchen mit Hang zu Humor und Sarkasmus. Meine Lieblingsbücher: Das Lied von Eis und Feuer (die Serie mag ich nicht), Die Zwerge, Der Hexer von Salem (ich spiele auch Cthulhu), Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt (einfach herrlich – nur manchmal langatmig), Dead Wood (Tom Finn ist einer meiner wenigen Facebook Freunde. Der ist cool. Und war auf meinem Blog), Weisser Schrecken, Es (Stephen King = Big Love), Der dunkle Turm, Der Funke des Chronos, Die Verwandlung (meine Frau meinte, meine Geschichten seien kafkaesk – eine Win Win Situation, denn ich mag Kafka und sie nicht), Jonah , Transport (aber nur der erste, der zweite ist mies und den dritten werde ich deshalb nicht lesen), Monster 1983, Am Ende aller Zeiten, Wédora, Age of Iron (wobei die Serie von Buch zu Buch schlechter wird), World War Z, und so könnte ich ewig weitermachen:) Aber umso länger Ihr lesen müsst, umso länger dauert es, bis ich Eure Zusage habe:)

Daraufhin wartete ich einige Zeit gespannt und bekam folgende Antwort. Spoiler, es war eine Absage. Aus dieser ergab sich folgender Schriftverkehr (blaue Schrift sind die und rote Schrift bin ich):

Hallo Sascha,

erst einmal vielen Dank für dein Interesse an unserem Projekt und entschuldige die lange Wartezeit. 

Wir haben uns sehr über deine Bewerbung gefreut. Leider müssen wir dir trotzdem mitteilen, dass wir uns für die zweite Runde für einige deiner Mitbewerber entschieden haben.

Wir wünschen dir dennoch viel Freude beim Schreiben und viel Erfolg mit deinem Blog. 😉

Noch nicht mal den recall geschafft. *heul*. Woran hat es denn gelegen?

Hey,

im Vergleich mit deinen Mitbewerbern und nach Ansicht deiner Texte auf deinem Blog hatten wir das Gefühl, dass dein Schreibstil nicht zu uns passt. Du schreibst sehr subjektiv und umgangssprachlich, was für einen privaten Blog kein Problem ist. Wir möchten uns allerdings als professionelles Magazin etablieren und versuchen deswegen in unseren Texten einen objektiven Schreibstil zu pflegen.  Außerdem neigst du zu sehr verschachtelten Sätzen, die das Lesen erschweren.  Ich bin mir sicher, wenn du an deinem Schreibstil arbeitest, wirst du früher oder später Erfolg haben.

… normalerweise ist die Meinung des Kolumnisten ein wesentlicher Bestandteil einer Kolumne. Dies überlasse ich aber nun Euch, liebe Krötmunity. Was denkt Ihr??

Klappe die Zweite

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Hallo liebe Leserschaft. Auch diese Woche heißt es wieder:

„Was Ihr sehen solltet und was eher nicht, sagt euch U.J.M., DAS FilmGericht!“

Mit der zweiten Rezension, die ich nun nieder schreibe, werde ich mich ein wenig schwerer Kost widmen!

Der Titel des Films ist jedem schon mal durch den Kopf gegangen der sich, nach einer durchgesoffenen Samstagnacht, um 6 Uhr morgens noch überreden ließ eine weitere – letzte – Flasche Whiskey zu öffnen:

Am Sonntag bist du tot!

Harte Fakten:

Erscheinungsjahr 2014

Dauer: 102 min

Regie: John Michael McDonagh

Schauspieler:

Brendan Gleeson

Kelly Reilly

Chris O´Dowd

Aidan Gillen

Um wat et jet:

Der Dorfpfarrer (Gleeson) einer kleinen beschaulichen Gemeinde an der irischen Küste, die beseelt ist von der üblichen Streitlust und dem Hass einer Gemeinde ,die von homo sapiens bevölkert wird,  nimmt wie immer Sonntags die Beichte ab.

Einer der Schäfchen seiner Gemeinde teilt ihm im Zuge dessen mit, dass er ihn am kommenden Sonntag umbringen wird, mit den Filmtitel gebenden Worten: Am Sonntag bist du Tot!

Die Begründung ist recht simpel: Ein Pfarrer, der mittlerweile auf natürlicher Weise den Weg zu Gott gefunden hat, hatte diesen besonderen Beichtling in dessen Kindheit missbraucht. Als Abrechnung mit der Kirche soll nun, stellvertretend, der jetzige Pfarrer, mit seinem Tod, dafür büßen.

Soweit, so schlecht für den Pfarrer. Hinzu kommt, dass er den Beichtling nicht zu Gesicht bekommt und durch das Beichtgeheimnis auch nicht zur Polizei gehen darf.

Also muss er sich in seiner lieben Gemeinde selbst auf die Suche machen; denn eines seiner Schäffchen ist der Lümmel der ihn büßen lassen möchte.

Und um vorzugreifen: Nein es wird keine Suche à la Bryan Mills aus 96 Hours Teil 1 – 95? 96? oder wo wir auch immer sind, sondern die eines normalen Pfarrers der noch nicht weiß ob er die Drohung überhaupt ernst nehmen soll oder wie er generell mit dieser Situation umzugehen hat…

Dieser Film bekommt von mir 4 von 5 katholische Missbrauchsopfer!

Der Film schafft es, trotz der sicherlich sehr schweren Thematik und einer immer währenden, düsteren und negativen Stimmung, dennoch einen besonderen Humor zu entwickeln und mit den unterschiedlichen, sehr gut konzipierten Charakteren zu überzeugen.

Also Anschauen!!!

Da ich in der Vergangenheit öfter mit meinen teilweisen harten Filmkritiken scheinbar gefestigte Charakter beinahe zum Weinen gebracht habe gibt es jetzt immer, nach jeder Bewertung, den:

GEKLAUTEN WITZ!

Um die Stimmung ein wenig aufzuheitern! 🙂

Heute:

Mir sind gestern 3 Paletten Joghurt aus der Hand gefallen – Sie waren nicht mehr haltbar!

Und damit kommen wir auch schon zu unserem heutigen Gewinnspiel:

Wer mir sagen kann wo U.J.M. diesen formidablen Witz geklaut hat kann die Luft Stoffeule Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Heinz Featherly, aus unserer Rubrik GEKLAUTE MASKOTTCHEN, gewinnen!

Viel Spaß beim Mitmachen, bis in 2 Wochen, euer U.J.M.

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