ES geht auch anders!… oder doch nicht?!?

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entertainment.ie

Quelle: Entertainment.ie

ES (2017)

Die harten Fakten:

Erscheinungsjahr: 2017

Dauer: 135 min

Regisseur: Andrés Muschietti

Drehbuch: Gary Daubermann, Chase Palmer, Cary Fukunaga

Nach einem Buch von: Stephen King

Schauspieler:

Jaeden Lieberher (Bill Denbrough)

Sophia Lilli (Beverly Marsh)

Jeremy Ray Taylor (Ben Hanscom)

Finn Wolfhard (Richie Tozier)

Jack Grazer (Eddie Kaspbrak)

Chosen Jacobs (Mike Hanlon)

Wyatt Oleff (Stanley Uris)

Bill Skarsgård (Pennywise/Es)

Jackson Robert Scott (Georgie Denbrough)

Nicholas Hamilton (Henry Bowers)

Jake Sim (Belch Huggins)

Logan Thompson (Victor Criss)

Owen Teague (Patrick Hockstetter)

Stephen Bogaert (Al Marsh)

Megan Charpentier (Gretta Bowie)

Mollie Jane Atkinson (Sonia Kaspbrak)

Stuart Hughes (Officer Bowers)

Steven Williams (Leroy Hanlon)

Ari Cohen (Rabbi Uris)

Elizabeth Saunders (Mrs. Starret)

Joe Bostick (Mr. Keene)

Geoffrey Pounsett (Zack Denbrough)

Pip Dwyer (Sharon Denbrough)

Anthony Ulc (Metzger Joe)

Javier Botet (Hobo)

Tatum Lee (Judith)

Katie Lunman (Betty Ripsom)

Neil Crone (Chief Borton)

Sonia Gascón (Mrs. Ripsom)

Janet Porter (Mrs. Uris)

Moviepilot

Quelle: Moviepilot

Um was geht’s?

In einer kleinen Stadt… Derry, im US-Bundesstaat Maine, im Sommer 1989. Einem Sommer in dem alles passieren kann!

Derry wird jetzt seit gut 10 Monaten von einer Plage heimgesucht. Einer Plage die kleine Plagen verschwinden lässt! Kinder verschwinden auf nimmer wiedersehen. Auch der kleine Georgie Denbrough (Jackson Robert Scott) ist, an einem regnerischen Tag im Oktober 1988, verschwunden. Es scheint so, als hätte jeder die Suche nach ihm aufgegeben. Außer seinem älteren Bruder Bill Denbrough (Jaeden Lieberher). Dieser macht sich, mit einer Gruppe Kinder, oder nennen wir es besser Schicksalsgemeinschaft, in den Sommerferien, auf die Suche nach Georgi. Schicksalsgemeinschaft nenne ich es, da jeder seiner Freunde, auf seine Art, sein Bündel zu tragen hat, das ihn zum gesellschaftlichen Außenseiter stilisiert. Sophia Lilli (Beverly Marsh) genießt im zarten Alter von 13 Jahren schon den Ruf einer Schlampe, die schon mit mehreren Jungs rum gemacht hat. Obwohl ja Schlampen eher immer dazwischen sind als an der Seite außen… Ihr wirkliches Problem ist allerdings ihr Vater… der sich sehr für seine Tochter interessiert… zu sehr… Dann hätten wir Jeremy Ray Taylor (Ben Hanscom), gerade neu in die Stadt gezogen, kennt noch niemanden und hat deswegen noch keine Freunde. Ach ja und er ist fett und wird aufgrund seines Übergewichts gehänselt. Der kleine Finn Wolfhard (Richie Tozier) gehört ebenfalls zu der Gemeinschaft. Besitzer eines losen Mundwerks, mit seinen Witzen und den Spöttereien teilt er kräftig aus. Ungeachtet dessen, ob er die Erwiderungen vertragen kann. Diese fällt bei den großen Raudis seiner Schule jedoch eher nicht verbal und hoch eloquent verletzend, sondern eben nur verletzend aus. Körperlich… mit Schlägen… und Tritten… und Schlimmerem. Der vierte im Bunde ist Jack Grazer (Eddie Kaspbrak). Ein Opfer wie es im Buche steht. Klein, schmächtig und von seiner Mutter zu einem veritablen Hypochonder erzogen. Und als solcher sind Tabletten und sein Asthmaspray seine immerwährenden Begleiter. Die Gruppe wird vervollständigt durch Chosen Jacobs (Mike Hanlon) und Wyatt Oleff (Stanley Uris), deren Schwächen offensichtlich und klar auf der Hand liegen. Mike ist schwarz und Stanley ist Jude…. ECHT JETZT??? Tja, liebe Leserschaft, so war das damals wohl noch, in den guten alten 50igern, in denen die Kindheit der Gruppe in der Romanvorlage von King spielt. Heute evtl. auch noch in den Hillbilly Bundesstaaten im Süden der USA. Diese illustre Gruppe hilft also Bill, seines Zeichens übrigens ein leidenschaftlicher Stotterer, was wohl seine gesellschaftliche Schwäche ist, auf der Suche nach seinem Bruder. Immer darauf bedacht, nicht den örtlichen und sehr gewaltbereiten Schlägern, angeführt von Nicholas Hamilton (Henry Bowers), über den Weg zu laufen. Der einzige Lichtblick der Kinder ist der lustige tanzende Clown Pennywise, derwodaso viel Spaßmacht! Dieser selbst hat die Kinder zum Fressen gern, also alles gut! 😉 (Freie Interpretation der Handlung, Anm. der Redaktion)

reddit

Quelle: Reddit

Fazit:

Der Film ist spitze! Neben den äußerst gut gemachten Schreckensmomenten, den vielen kleinen schreeeecklichen Details, wie der andauernde Speichelfluss von Pennywise… ähnlich einem Raubtier das kurz vor dem Verzehr seiner Beute steht oder dem ändern der Augenfarbe, von einem unnatürlichen und furchterregenden Gelb, in ein freundliches Blau, wenn es denn die Situation erfordert. Die Animationen sind auf dem neuesten Stand der Technik und kommen richtig gut rüber. Die Schauspieler sind sehr gut ausgewählt. Ich denke, von dem Kindercast wird uns in Zukunft noch der ein oder andere begegnen. Auch der Humor ist ausgezeichnet… so, dass es mindestens so viele Lacher wir Schreckszenen in diesem Film gibt.  #MUDDAWITZE 🙂

Und dann natürlich der sympathische Clown aus der Kanalisation von nebenan. Dieser wurde, mit Bill Skarsgård, perfekt besetzt! Ein ganz großer Mime, der Pennywise seinen Stempel aufgedrückt und damit neu geprägt hat. Ähnlich wie Heath Ledger seinerzeit den Joker.

Die kleinen Wehrmutstropfen, die ich ins Feld führe, sind die Hasenzähne von Pennywise… sieht stellenweise ein bisschen befremdlich aus… und auch den Kindercast muss ich, gerade eben noch von mir, für ihre schauspielerische Leistung gelobt, kritisieren. Zu perfekt von ihrem Aussehen – Styling, von ihrem Auftreten und ihrem Selbstbewusstsein. Man nimmt ihnen, aufgrund dieser Leichtigkeit, die Opferrolle nicht immer im Film ab. In der Fernsehverfilmung hat ein düsterer Schatten über dem Gemüt der Kinder gelegen.

Schaut Euch diesen Film an… genießt den Horror, genießt die Neuauflage des Meisterwerks von King!

Und wenn Euch der Film nicht gefällt dann liegt es an Euch!!!

Wenn er Euch enttäuscht dann liegt es an Euch!!!

… Genau wie es wohl an mir liegt, dass mich der Film enttäuscht hat… ja, richtig gehört!

Ich dachte bis jetzt, dass, wenn ein Film mir nicht gefällt, es an dem Film liegt.. klar!

Dieser Film hat mich in diesem Fall eines besseren belehrt! Ich habe vor Urzeiten, ungefähr zur gleichen Zeit, als Pennywise auf die Erde kam, den 2-teiligen Fernsehfilm gesehen. Begeistert von dieser Story habe ich mich, meines Zeichens langsamer Leser… seeeehr langsamer Leser, dann an das mordsdicke Buch gewagt. Ein gefühltes Jahrzehnt später habe ich dieses dann fertig „verschlungen“ und war aufgrund der dichteren Buchstory, im Gegensatz zum Film, noch begeisterter als ich es vorher schon war.

Ich liebte dieses Geschichte… die Kinder, die neben einem außerirdischen Killerclown mit den Tücken des Alltags klar kommen mussten. Den Ärger zu Hause, den Ärger der Pubertät und den Ärger mit den Raudis in der Schule. Die ersten Schwärmereien, das erste Verliebt sein, die Freundschaft und das Zusammenstehen, die Erkenntnis, dass man mit Freunden alles schaffen kann und all der ganze andere Scheiß den unser eins als Kind auch mit gemacht hat! …und meine Wenigkeit just zu dieser Zeit, als ich mit den Kids aus Derry, via Film und Buch, ihr schreckliches Abenteuer erlebte.

cinemablend

Quelle: Cinemablend

Also ging ich voller Vorfreude ins Kino… um genauer zu sein und meine Vorfreude zu präzisieren: Für mich DAS Filmereignis diesen Jahres – bekräftigt und gefüttert durch positive Beurteilungen im Vorfeld!

Und das auch eigentlich vollkommen zu Recht! …Und doch verließ ich das Kino dennoch enttäuscht. Diesen, zugegebener Maßen, mit den technischen Mitteln der damaligen Zeit weit unterlegen Fernsehzweiteiler empfinde ich als wesentlich atmosphärischer… den Horror und die Kinder in ihrem Handeln echter. Vielleicht liegt es auch schlichtweg daran, dass ich zu der damaligen Zeit eher in dem Alter der Kinder war… eventuell habe ich auch die Schrecken des Films und des Buchs anders aufgenommen als ich es heute tue… heute in dem gleichen Alter in dem jetzt die Erwachsenen Darstellern des kommenden 2ten Teils sind…

Ich könnte mir vorstellen, dass ES Neulinge, die im Nachhinein den Zweitweiler schauen – wozu ich unbedingt raten würde – ES genau anders herum beurteilen.

Also kann ich der Krötmunity nur sagen: Schaut Euch den Film an! Er ist echt Klasse! Aber für alle Nostalgiker, so wie ich es bin, seid nicht enttäuscht wenn die tollen Erinnerungen, die ihr evtl. mit dem Film und Eurer Kindheit verbindet, nicht wieder durch dieses Remake hoch kommen. Dazu schaut Euch hinter her einfach wieder die alte Version an oder lest das Buch, was ich jetzt machen werde. Diese Geschichte, die so viel mehr ist als Horrorroman. Da ich immer noch kein schnellerer Leser geworden bin, komm ich zum bloggen wohl erst wieder im Jahr 2029… aber das dürfte damit immer noch ein paar Jahre vor dem nächsten Beitrag vom unglaublichen U – das U steht für unzuverlässig TM – sein.

 

Bis dahin, Euer humoristischer Killer… Clown U.J.M.

Quelle Beitragsbild: wikipedia

 

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Farm Fiction

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wallpaper abyss - alpha coders

Quelle: Wallpaper Abyss – Alpha Coders

Na? Wer von euch kann sich noch an die gute alte Zeit der Science Fictionfilme erinnern? Da wurde gegen Aliens gekämpft, Raumschlachten ausgefochten oder mit heimtückischem Computer, gegen sein Ableben, angekämpft. Jedes Element, das man finden konnte, gegen eine außerirdische Invasorenmacht aufgeboten oder in Kartoffelbrei die Ankunft der Aliens vorausgesehen. Es wurden schrumpelige kleine Finger zum Leuchten gebracht und sich, in gebrochenem Deutsch und falschem Satzbau, ein Anruf nach Hause gewünscht. Ja, es wurde sogar dorthin gegangen, wo noch niemals ein Mensch zuvor war… ähnlich dem Kühlschrank, mit dem alkoholfreien Bier, in der Krötor Redaktion.

Und heute? Heute hat sich die Thematik von Grund auf geändert! Wo früher noch die oben genannten Themen im Vordergrund standen geht es, in neueren Werken aus dem Bereich der Science Fiction, ums

FARMEN!?!?!

Ja, richtig gehört: F A R M E N!!!

Dieser Gewissheit bin ich mir gewahr geworden, als ich den heutigen Rezensionsfilm gesehen habe, mir es in der Badewanne mit einer Zigarre, Dosenbier, meinem Lieblingskoi und meinem Elektrogrill gemütlich machte, um über das eben gesehene Werk nachzudenken.

Angefangen mit „Rogue One“ -> Wissenschaftler möchte lieber Farmen als nen Todesstern zu bauen –zugegeben nicht der Haupthandlungsstrang – dann aber „Der Marsianer“: Farmen aufm Mars als Zielplanet und zum Überleben auf eben jenem ein wesentlicher Bestandteil der Story Line und nach dem heutigen Kleinod der cineastischen Industrie denke ich mir: Wo soll das noch hin führen?!?

Aber nun genug des Vorgeplänkels. Den Film, den ich heute rezensieren will, aus dem Bereich der Farm Fiction, heißt:

Interstellar

Die harten Fakten:

Erscheinungsjahr: 2014

Dauer: 169 min

Regisseur: Christopher Nolan

Drehbuch: Jonathan Nolan, Christopher Nolan

Matthew McConaughey: Cooper

Anne Hathaway: Dr. Amelia Brand

Mackenzie Foy: Murphy Cooper, 10 Jahre

Jessica Chastain: Murphy, Erwachsene

Matt Damon: Dr. Mann

Michael Caine: Professor Brand

David Gyasi: Romilly

Wes Bentley: Doyle

Casey Affleck: Tom Cooper, Erwachsener

Timothée Chalamet: Tom, 15 Jahre

John Lithgow: Grandpa Donald

Topher Grace: Getty

Ellen Burstyn: Murphy, 90 Jahre

Leah Cairns: Lois, Toms Frau

Jeff Hephner: Krankenhaus-Arzt

David Oyelowo: Schuldirektor

Collette Wolfe: Lehrerin Ms. Hanley

Elyes Gabel: Administrator

Bill Irwin: TARS (Stimme)

Josh Stewart: CASE (Stimme)

interstellar - official movie site

Quelle: Interstellar – Official Movie Site

Um was geht’s?

Die Handlung ist angesiedelt in einer nahen Zukunft.

Die Erde ist am Arsch! Trockenheit, Klimawandel, Artensterben (sowohl bei Tieren als auch bei Pflanzen) und vermutlich immer noch Donald Trump. Da es problematisch ist, genug Nahrung für die Menschen anzubauen, wurden alle Gelder, die dem Staat zur Verfügung stehen, in die Landwirtschaft gesteckt… richtig! FARMEN! Erschwert wird das Farmen durch die Tatsache, dass der Klimawandel – Trockenheit und regelmäßige wiederkehrende heftige Sandstürme – und das vermehrte Aufkommen von Krankheiten die Nutzpflanzen befallen, dazu geführt haben, dass Mais als einzige Pflanze überlebt hat. Diese wird jetzt auf Teufel komm raus angebaut. Allerdings gibt es zu dieser letzten Nahrungsquelle auch schon die passende Krankheit, die diese Nahrungsoption wohl auch in wenigen Jahren wegfallen lässt. Kein McDonalds, kein Schwenken, nur Mais den ganzen lieben langen Tag… Die Erde ist am Arsch!

Aus diesem Grund ist Cooper (McConaughey), einst NASA Pilot, Astronaut und begnadeter Ingenieur, nun Farmer. Sein Arbeitsgebiet wurde schlichtweg, quasi zurück in die Steinzeit, weg rationalisiert. Die NASA ist offiziell, wegen den Kosteneinsparungen, aufgelöst und Universitäten, an denen er evtl. Lehren oder Forschen könnte, gibt es schlichtweg nicht mehr.

Also bestellt er mit seiner Familie, Tochter Murphy (Mackenzie Foy als Kind, Jessica Chastain Erwachsene und Ellen Burstyn als Oma), Sohn Tom(Timothée Chalamet als Kind, Casey Affleck als Erwachsener) und Opa Donald (John Lighgow) die Farm. Seine Ehefrau, die Mutter der Kinder, ist zur Zeit der Handlung bereits verstorben.

Durch einen glücklichen, nennen wir es, Zufall bekommt Cooper Koordinaten an die Hand, zu denen er dann auch abenteuerlustig, wie er nach wie vor ist, hin reist. Was er dort findet ist die Nachfolgeorganisation der NASA. Mit privaten Forschungsgeldern treiben  Prof. Brand (Michael Caine – seit Batman Beginns übrigens in jedem Nolan Film am Start) und sein Team eine Forschung voran, die die Letze Hoffnung der Menschheit sein könnte: Besiedlung einer fernen Welt. Da der Warpantrieb noch nicht erfunden wurde, kommt es sehr gelegen, dass vor 20 Jahren, nahe dem Saturn, ein Wurmloch entstanden ist… Glück muss die Menschheit haben. Daraufhin wurden vor 10 Jahren 12 mutige Astronauten, jeder in seinem Raumschiff, durch dieses Wurmloch geschickt um die Planeten jenseits des Wurmlochs zu erforschen ob sich die Menschheit dort ansiedeln kann. Und tatsächlich, von 3 der tapferen Raumfahrer, kamen tatsächlich positive Nachrichten zur Erde zurück. Die Verbindung und der Nachrichtenaustausch ist ein wenig schwierig, da die Telekom ihr interstellares Netz noch nicht ausgebaut hat und auf der anderen Seite des Wurmlochs nicht nur Planeten sondern auch Gargantua liegt: Ein riesiges schwarzes Loch!

Als ehemaliger Pilot wird dann Cooper angeheuert, um mit einem Team durch das Wurmloch zu fliegen, zu schauen ob die gefundenen Planeten brauchbar sind und damit die Menschheit zu retten… Was ein Abenteuer!

Das Leben könnte so einfach sein, wenn nicht neben diesem Wurm- und des Schwarzen-, auf der anderen Seite auch noch ein Arschloch warten würde… aber so ist das halt manchmal…

Ich fand diesen Film wirklich klasse! Lassen wir die derzeit bekannten physikalischen Parameter außen vor, mit denen vieles, wie Wurmloch, schwarzes Loch, im Film sicherlich nicht in dieser Art nutzbar gewesen wäre.

Was uns erwartet, ist eine Endzeitstimmung auf der Erde, die nicht eine Alieninvasion, ein Aufstand der Maschinen oder das gleichzeitige anschalten aller Föhne auf der Welt voran ging, sondern eine klimatische Entwicklung, die man sich auch heut zu tage tatsächlich so in der Zukunft vorstellen kann…

Dazu bekommen wir eine, bis zum Schluss spannende, Entdeckergeschichte geliefert und einen wundervollen Einblick auf andere Planeten, wie tödlich, andersartig und schön sie sein könnten… cineastisch perfekt umgesetzt!

Und zu guter Letzt: Die Story hinter der Story! Die ich für sehr gelungen halte und die eine Möglichkeit der Darstellung eines wissenschaftlich schwierigen Themas bildet. Auch hier mit viel Idee toll umgesetzt.

Mein Fazit: Es ist ein sehr gelungener Abenteuerfilm mit einer Prise Anspruch, ohne den man einen solchen Film, mit einer solchen Thematik, nicht machen kann oder zumindest nicht machen sollte…. Vergleichbar mit den Werken Kubricks  2001 Odyssee im Weltraum und nicht nur auf Spannung und Abenteuer ausgelegt wie der Marsianer.

Die Schauspieler, mit Michael Caine und Matthew McConaughey sind 2 meiner Lieblingsschauspieler dabei, liefern ebenfalls eine solide Leistung ab, ohne dass einer von ihnen positiv oder negativ heraus sticht. Obwohl Matthew, dank diesen scheiß spannenden Tagen im Jahr 2014, wirst du für mich immer Rusty Cole bleiben…

Mein einziger Wehrmutstropfen: Ein wenig zuviel Happy End für meinen Geschmack. Aber das ist auch schon alles.

Ich möchte die Rezension mit dem sehr stimmigen, im Film mehrmals zitierten Gedicht, von Dylan Thomas, abschließen:

Geh nicht gelassen in die gute Nacht,
Glüh, rase Alter, weil dein Tag vergeht,

Verfluch den Tod des Lichts mit aller Macht.

Denn weise Männer, wissend, nichts was sie gedacht

Hat Licht gebracht ins Dunkel, und es ist zu spät,

Gehn nicht gelassen in die gute Nacht.

Und gute Männer, brüllen, schon der letzten Welle Fracht,

Und denkend ihrer Mühn, im Meer verweht,
Verfluchen Tod des Lichts mit aller Macht.

Und wilde Männer, die der Sonne Pracht,

Im Fluge singend fingen, die nun untergeht,

Gehn nicht gelassen in die gute Nacht.

Und ernsten Männer, blind schon, wächst Verdacht,

Auch blindes Auge lacht und blitzt, eh es vergeht,

Verfluchen Tod des Lichts mit aller Macht.

Und du mein Vater, den der bei dir wacht,

Verdamm und segne weinend ihn. Hier mein Gebet:

Geh nicht gelassen in die gute Nacht.
Verfluch den Tod des Lichts mit aller Macht.

Also geht nicht gelassen in die gute Nacht, Euer U.J.M.

P.S.:

Dank der vielen Nachfragen, nach unseren Rätseln, im Bereich Film und Serie, möchte ich die Gelegenheit nutzen, unsere Krötmunity dahingehend zu befriedigen:

In welcher Sience Fiction Serie wird dieses Gedicht, 2 mal in, jeweils verschiedenen Staffeln, ebenfalls  rezitiert?

Zu gewinnen gibt es getragene Höschen unseres Chefredakteurs, der mir wöchentlich 1-2 zukommen lässt… An dieser Stelle nochmal: Lass das bitte (NEIN – Anm. d. Red.)!!!

Viel Glück eure Ratekröte U.J.M.

Quelle Beitragsbild: Artefact Magazine

 

 

 

 

Rogue One – a UJM Statement

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wikipedia

Quelle: wikipedia

Hallo liebe Filmfreunde,

heute möchte ich einen Film besprechen, der letztes Jahr in die Kinos kam.

Noch schwer enttäuscht von dem letzten cineastischen Erguss aus diesem filmischen Universum ein Jahr zuvor, war das einzige was mir blieb eine, sagen wir, neue Hoffnung in diesen Film!

Ich, mit oder fasst schon in diesem Universum groß geworden, war schon früh den Filmen und den Serien, den Büchern, der Filmmusik, den Rollenspielwelten, den Table Tops, den Computerspielen, den mehr oder weniger guten Persiflagen und natürlich auch dem Merchandise verfallen.

Deswegen trafen mich auch die neueren Filme größtenteils und das in 2015 erscheinende, offensichtlich in einem kreativitätsschwarzenloch gedrehte, Werk besonders hart.

In diesem Sinne bleibt mir als Einleitung nur noch folgendes zu sagen:

 

Ich bin dein Vater, Krötor!

…so eine Art von Vater der jegliche familiäre Verbindung mit dir bis aufs Messer abstreiten würde, aber dennoch dein Vater…

 

Rogue One: A Star Wars Story

Die harten Fakten:

Erscheinungsjahr: 2016

Dauer: 134 min

Regisseur: Gareth Edwards

Drehbuch: Chris Weitz, Tony Gilroy, John Knoll, Gary Whitta

Schauspieler:

Felicity Jones (Jyn Erso)

Diego Luna (Captain Cassian Andor)

Ben Mendelsohn (Direktor Orson Krennic)

Alan Tudyk (K-2SO)

Donnie Yen (Chirrut Îmwe)

Jiang Wen (Baze Malbus)

Riz Ahmed (Bodhi Rook)

Guy Henry (Gouverneur Wilhuff Tarkin)

Forest Whitaker (Saw Gerrera)

Mads Mikkelsen (Galen Erso)

Jimmy Smits (Senator Bail Organa)

Genevieve O’Reilly (Senatorin Mon Mothma)

Alistair Petrie (General Draven)

Ben Daniels (General Merrick)

Ian McElhinney (General Dodonna)

Jonathan Aris (Senator Jebel)

Paul Kasey (Admiral Raddus)

Stephen Stanton (Admiral Raddus – Stimme)

Spencer Wilding (Darth Vader)

James Earl Jones (Darth Vader – Stimme)

Ingvild Deila (Prinzessin Leia Organa)

Anthony Daniels (C-3PO)

Valene Kane (Lyra Erso)

promobricks

Quelle: Promobricks

Um was geht’s?

Der ehemalige begnadete Waffentechniker des Imperiums und jetzige Hobbyfarmer, Galen Erso, wird von Orson Krennic daran erinnert, dass im Imperium die Rente ab 67 gilt und er deswegen gefälligst wieder als Entwickler beim Projekt „kleiner Stern“ – was sich wesentlich freundlicher und politisch korrekter anhört, als TODESSTERN – mithelfen soll! Er könne ja schließlich Farmerama online zocken, wenn er seine selbstgewählte Ruhestandstätigkeit vermissen sollte.

Erso, eigentlich nicht gewillt sein neues Leben wieder aufzugeben und in der Gewissheit, dass das Imperium seinen Wunsch wenn nötig auch mit Gewalt Nachdruck verleihen würde, sagte Frau, Lyra Erso, und Kind, Jyn Erso, sie sollen sich verstecken. Zeit genug hatten sie, da das Imperium schön weit weg parkte. Jyn, hörte brav auf Papi, versteckte sich und überlebte… die Ehefrau hörte nicht auf ihren Gatten, wollte ihm helfen und wurde von den Truppen des Imperiums erschossen. Daraufhin wurde Galen Erso einkassiert, an die Arbeit geschickt und Jyn von Saw Gerrera, einem Freund der Familie und seines Zeichens radikalisierter Rebell, aufgezogen.

Galen Erso, immer noch sauer wegen der Zwangsrekrutierung und Zwangsscheidung, baute in Projekt kleiner Stern eine Schwachstelle ein, die dazu führen kann, dass sämtliche Systeme auf einen Schlag versagen… dank Episode IV – Eine neue Hoffnung – wissen wir, dass ein 2×2 Meter breites Gitter über ner Ventilationsöffnung gereicht hätte, die Kiste sicher zu machen…

Um diesen einen Fehler ausfindig zu machen, musste die Rebellion an die Baupläne, die auf dem Tropenplaneten Scarif, in einer riesigen technischen Bibliothek aufbewahrt wurden, herankommen.

Eine kleine Truppe freiwilliger, ohne Einsatzbefehl des Rebellenrates, angeführt von Captain Cassian Andor und Jyn Erso, der mittlerweile erwachsenen Tochter von Galen Erso, lässt sich auf das Abenteuer ein.

Soviel zu der Handlung. Nun möchte ich Euch erzählen, warum ich diesen Film äußerst gelungen finde!

Als Bindeglied zwischen Teil III und IV, als kurze Story, als „ A Star Wars Story“ verrät uns der Titel schon, was uns erwartet. Ein Zwischenspiel von eben jenen Rebellen, die die Pläne des Todessterns erbeuteten… Dass Sie das taten wussten wir, das wie wird hier beleuchtet. Ich hatte nach dem Film das Gefühl, Star Wars ist erwachsen geworden… und das unter Disney. Die Tatsache, dass es beim Imperium nicht nur Arschkrampen gibt, wurde schon in Episode VII beleuchtet. Hier wird es wieder in der Läuterung des Galen Erso und dem übergelaufenen imperialen Piloten Bodhi Rook gezeigt. Neu ist, dass gezeigt wird, dass auch die Rebellion eine „dunkle Seite“ hat. Erwähnt werden hier Rebellen Attentäter – was jedem Star Wars Freund ja schon irgendwie, insgeheim bewusst war, aber auch (Terror)Anschläge werden hier thematisiert. Die Gewissheit gibt uns hier der radikalisierte Rebellensplittergruppenführer Saw Gerrera, der sich von der Rebellion los sagte, und die Rebellion sich von ihm, da er eine Grausamkeit in seinen Aktionen an den Tag legte, die so manchem – ach so dunklen – Jedi gut zu Gesicht gestanden hätte. So ist er gewillt, durch eine Befragung, die geistige Gesundheit eben jenes übergelaufenen Piloten aufs Spiel zu setzen, um zu erfahren, ob er die Wahrheit sagt – was dem geneigten Star Wars Märchen „Gut gegen Böse“ Freund befremdlich erscheint, mir aber eine neue Bandbreite und Tiefe vermittelt, die mir bis jetzt ein wenig fehlte. Auch absolut stimmig finde ich die Auswahl der Schauspieler. Eher eine No Name Gruppe, gespickt mit bekannteren Namen, die dann aber doch schnell von der Bildfläche verschwinden. Keine großen Jedi iwwertypen, nein, ganz normale Menschen, und die ein oder andere Spezies, ganz normale Soldaten, die, wie einst die „Wildgänse“ zu einem Himmelfahrtskommando aufbrechen… und das zum krassen Gegensatz, an einen Ort an dem man locker 3 Wochen Strandurlaub hätte machen können.

igndeutschland

Quelle: IGN Deutschland

Und dann beginnt dieser D-Day, dieser längste Tag, einem Tag an dem selbst Luke Skywalker seine rechte Hand geben würde, damit er endlich endet… Der geneigte Zuseher wird mit actionlastigen Bildern verwöhnt, einer grandiosen Raumschlacht und überaus bildgewaltig aufgezogen: was geschieht, wenn der Todesstern ein Schüßchen auf nen Planeten abgibt… was hier wesentlich beeindruckender in Szene gesetzt ist als, zum Beispiel ein TodesTodesTodesTodesTodesStern, der gleich mehrere Planten auf einmal vernichtet.

Und dann, zu guter Letzt, der Auftritt eines alten bekannten: Darth Vader! Der, meiner Meinung nach, noch nie, in allen Filmen zuvor, so eine Macht und Präsenz ausstrahlte und diese am Schluss des Filmes auch Furios einsetzte.

reddit

Quelle: Reddit

Der Film ist sicherlich nichts für Zuseher die denken, dass Star Wars weiterhin in einer heilen Polly Poket Welt, Gut gegen Böse, leben sollte.

Die Rebellion ist schmutzig geworden! Und das ist gut so!

Auch wenn das manche einfach Uunglaublich finden!

Schaut Euch den Film an! Und falls Ihr ihn schon gesehen habt: Schaut Euch ihn nochmal an! Lieber noch solche guten Star Wars Storys in Zukunft als unkreative weitere Episoden in der „Hauptstory“.

Möge die Macht mit Euch sein!

 

Titelbild: Quelle: IGN Africa

 

 

 

UJM stellt was klar… und spielt Orgel

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Hallo liebe Leserschaft,

hallo Moral,

zu meinem großen Bedauern musste ich feststellen, dass ich mit meiner kleinen Petition, die dazu dienen sollte, die unsägliche Abmahnung des Chefredakteurs an meine Adresse zu beseitigen – der geneigte Leser wird sich erinnern (Beitrag vom 10.08.2017) – einen Shitstorm bei Facebook auslöste…

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Bild: Meme Generator

Die unglückliche Abkürzung dieser Petition D.U.:S.P.A.S.S.T. sorgte bei einem oder sogar dem hohen Hüter der Internetmoral für einen Aufschrei der Empörung. Grund dafür war, dass die treue Leserin Anja mit ihrem Post die Petition und mich, arglos und ohne böse Absicht, unterstützte!

An dieser Stelle vielen Dank für deine Unterstützung.:)

Nun möchte ich mich dem sozialen Netzwerk-Ankläger widmen, um evtl. das ein oder andere Missverständnis auszuräumen. Da ich diesen Herren leider noch nicht kenne und ich es ablehne Personen, die ich nicht kenne, vorschnell zu verurteilen, möchte ich dies natürlich ändern. Ich finde es gibt nichts schlimmeres als eine vorschnelle Verurteilung zu schreiben, wenn man den ganzen, umfassenden Sachverhalt gar nicht kennt und sich auch nicht die Mühe macht diesen zu verstehen.

Unseren Chefredakteur zum Beispiel kenne ich gut. Und ich muss sagen, dass die unglückliche und rein zufällige Abkürzung D.U.:S.P.A.S.S.T. da ziemlich ins Schwarze trifft…

Aber sei es drum! Um dich, lieber Tom Orgel, oder wie du im wirklichen Leben wirklich heißt, besser kennen zu lernen, möchte ich dich bitten, unten stehenden Fragebogen auszufüllen, damit ich mir ein ungefähres Bild machen kann. Es sind allgemeine Fragen, die deine Person ein wenig ausleuchten  sollen. Da mir dein Bildungsstand nicht bekannt ist, habe ich sicherheitshalber hinter jeder Frage eine Beispielantwort geschrieben, um dir zu zeigen, was du dahin schreiben könntest. Dies könntest du dann copy und past’en, die Beispielantworten löschen und deine eigenen ergänzen. Ein guter Freund von mir meinte, mit Copy und Paste kennst du dich gut aus. Keine Ahnung wie er darauf kommt, aber er ist ein großer Fan von dir und kennt alle deine Bücher.

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Bild: Wikipedia

Also, los geht’s:

Geburtsort: Bad Bergspasstern

Lieblingsessen: Spassta al forne

Lieblingsgetränk: Apfelspasstschorle

Lieblingsname: Sespasstian

Das wolltest du als Kind werden: Spasstbadtester

Wie hast du deine Lebensgefährtin kennen gelernt: Spasstscout 24

Lieblingsfilme: Ghostspasstas, Spasstakus

Lieblingskünstler: Spassta Rhymes

Lieblingsbeschäftigung: Lange Strandspasstziergänge

Lieblingsfarbe:Alle Spassteltöne

Lieblingsbaum: Spasstanie

Lieblingswitz: Was ist pink und behindert: Flamongo

Lieblingstier:Ameisenspasst

Beruf:Spasstronaut

Hobby:Spassteln

Lieblingsbuch:Spasstwind. Aufbruch nach Ora

Lieblingsvogel: Spasstz

Lieblings Unterhaltung Show: Verstehen Sie Spasst

Bevorzugtes Kreditinstitut: Spasstkasse

 

Vielen Dank schon mal für das Ausfüllen! Ich bin sehr gespannt! Evtl. haben wir ja viele Gemeinsamkeiten und werden sogar Freunde. Ich freue mich in Bälde von dir zu hören!

Eine gute Woche wünscht dir dein Spasstmacher U.J.M.