7 dämliche Fragen an: Harry Wijnvoord

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Hallo liebe Krötmunity,

wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen, abgesehen von den 7 dämlichen Fragen, die dafür umso besser ankommen. Jedoch hängt das alles nicht am Sommerloch, sondern an der vielen Arbeit für das Krötor HQ. Nachdem UJM nicht mehr bei uns ist, Farin Ferien ständig in Ferien ist und der unglaubliche U. nur noch schreibt (ohne Ergebnisse jedoch), muss ich mich alleine um alles kümmern. Es gilt, den riesigen Brunnen in unserer Empfangshalle zu reinigen, den Pfauen Futter zu geben und ihre Ställe zu reinigen, die Koi Karpfen zu füttern, die Iberico Schweine zu streicheln und zu füttern, die Hubschrauber der Stargäste am Hubschrauberlandeplatz zu empfangen, mit den Delfinen im hauseigenen Meer zu schwimmen, Seehofer zu hassen, Jennifer Rostock Alben zu hören, Schnaps in der hauseigenen Destillerie zu brennen, den 5000 qm großen Rosengarten zu pflegen und noch vieles mehr.

Das ist aber noch lange nicht alles. Nebenher ist Euer Kröti ja auch noch Autor, der Kurzgeschichten, Novellen, Romane … schreibt. Lesungen und Autogrammstunden hat er auch. Außerdem zockt er im Moment das geniale Game Octopath Traveler auf der Nintendo Switch. Ferner zieht er sehr gerne seinen neuen Iron Man Helm an (kein Witz, das Teil ist der Hammer) und blättert auch mal in seinem (in Italien handgefertigten) Necronomicon. Und eine richtige Arbeit hat der Gute ja auch noch. Anmerkung zum Iron Man Helm: In einer Samstagnacht (gg 04:30 Uhr) stand ich vor der Tür und rauchte eine Zigarette. Natürlich im Iron Man Helm. Dann kam ein Pärchen an mir vorbei. Die Dame schaute mich verstört an und fragte nur „Bin ich echt schon so besoffen“ 🙂 🙂

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Ihr fragt Euch vielleicht, warum ich hier soviel über mich schreibe und nichts über unseren Stargast in „7 dämliche Fragen an…“. Die Antwort ist sehr leicht: über ihn braucht man nichts mehr zu sagen. Es ist Harry Wijnvoord. Damit ist auch schon alles gesagt. Wir reden hier von einem Helden meiner Jugend. Ich sage nur: „Der Preis ist heiß“. Daher war ich überglücklich, als Harry zugesagt hat. Wir reden hier schließlich von einer Moderatoren LEGENDE. Und hier die Fragen, mitsamt den Antworten:

Warum ist der Preis heiß?

Nur heiße Preise gab es bei mir, kalte Preise hätten keinen Mensch interessiert. Immer nur Langnese ist auch langweilig.

Wenn Robocop gegen den Terminator kämpft: wer würde gewinnen?

Es ist der Kampf Mensch gegen Maschine, Menschen reagieren emotionell, Maschinen nicht. Also Vorteil Maschine…

Warum hat ein Handy-Akku nur 100 % ?

Mehr als 100 % ist nicht möglich. Ich hätte die Skala aber trotzdem auf 150% erweitert. Es gibt den Menschen ein besseres Gefühl. Mein 500 er Fiat hat ein Tacho, mit maximal 240 km, dabei fährt das Ding nur 160. Aber man kann ja nie wissen… Rückenwind, Bergabwärts….

Wie lange braucht der Bus?

Wenn der Bus von A nach B fährt und weniger Zeit braucht, als von B nach C, kann man davon ausgehen, dass der Fahrer ungefähr 45 Jahre alt ist, allein erziehend ist und seine Kinder beide unter 30 Jahre alt sind.

Wie funktionieren die 3 Muscheln, die in dem Film Demolition Man das Toilettenpapier ersetzen?

Das kenne ich aus Japan, eine Muschel für die Wasserstrahlstärke, eine Muschel für die Temperatur des Wassers und eine für das Gebläse zum Arschtrocknen. Super Sache.

Was macht Elvis Presley gerade?

Liegt in seinem Sarg und singt: In the Ghetto….

Warum öffnet und schließt sich bei uns im Büro (5 Personen) nahezu sekündlich die Tür?*

Weil ihr die Notaufnahme im Krankenhaus seid…

*Anm. d. Red.: Was mich persönlich tierisch nervt. Langsam beginne ich Menschen zu hassen 🙂

Harry Wijnvoord.

An dieser Stelle nochmal VIELEN DANK an Harry. Es war mir eine Ehre und ein Fest.

Lustige Anekdote am Ende: Harry moderierte auch die Kochsendung „Der Reis ist heiß“ auf tm3 🙂

Stay tuned!!!!

Euer Krötor

Bildquelle: http://www.harry-wijnvoord.de/

 

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GELB Finale!!!

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KAPITEL 11: UND NOCH EINE RUNDE

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Ich sitze auf diesem verdammten Free Fall Tower und habe eine unglaubliche Angst. Noch ist das Teil am Boden und aus einem unerfindlichen Grund habe ich keine Schuhe an. Das verstärkt meine Angst noch. Ich zittere und schwitze und warte darauf, was nun passiert. Ich schaue mich um, kann aber durch den wabernden gelben Nebel nichts erkennen. Ich beginne, die Farbe Gelb zu hassen.

Ich bin komplett festgeschnallt auf meinem Sitz. Keine Chance auf Flucht. Der Tower ist komplett schwarz. Alles in dieser düsteren Farbe gehalten, die so dunkel ist, dass sie unwirklich scheint. Und die Höhe. Ich verrenke meinen Hals, um diese unglaubliche Höhe sehen zu – und schieße unvermittelt in die Luft. Mein Magen presst sich zusammen und ich beginne vor Angst und Verzweiflung laut zu schreien. Das Teil rast mit einer unglaublichen Geschwindigkeit nach oben. Wind fährt mir schmerzhaft ins Gesicht und ich sehe überall den gelben Nebel. Auf einmal stoppt die Bahn. Ich befinde mich ungefähr in der Mitte des Towers. Ich schaue nach unten und mir wird übel. Ich muss jetzt schon über 70 Meter hoch sein. Ich versuche meine Atmung in den Griff zu bekommen und an etwas anderes zu denken, als ich mit voller Wucht runterschnelle. Ich muss mich übergeben, denn diesen freien Fall macht mein Magen nicht mit. So verabschiedet sich alles, was ich die letzte Zeit zu mir genommen habe, in den gelben Nebel und teilweise auf mich. Das ist mir aber total egal, denn ich rase mit voller Geschwindigkeit auf den Boden zu und das Ding macht keinerlei anstalten zu bremsen. Als ich mich schon zerschellen sehe wird abrupt gebremst. Fast muss ich schon wieder kotzen, aber ich kann es zurückhalten.

Nun bin wieder am Boden. Ich versuche, mich zu beruhigen. Versuche zu denken, dass alles nur ein beschissener Traum ist. Dass ich bald wach werde, alle meine Leute und mein Bruder wieder da sind und ich irgendwann über den beschissenen Traum lachen kann. Als ob der Free Fall Tower meine Gedanken lesen kann und mir zeigen will, dass es kein Traum ist, schnelle ich wieder nach oben. Ich kralle mich an der Armlehne fest und lasse es geschehen. Dieses Mal geht es ganz nach oben. Ich lasse sogar den Nebel unter mir und kann den Blick auf einen grünen Mond erhaschen, der mir eine riesen Angst einjagt. Das ist kein normales grün. Solch eine abartige Perversion dieser Farbe habe ich noch nie gesehen. Ich muss wegschauen, da ich sonst den Verstand verliere. Weiter ist am Himmel nichts zu sehen. Keine Sterne. Nur dieser nahezu blasphemische Mond. Das erste Mal seit einiger Zeit bekomme ich einen halbwegs klaren Kopf und überlege mir, wie ich aus der Nummer herauskommen kann. Tatsächlich habe ich eine Idee, die ich direkt in die Tat umsetze. “ICH WAR ES”, schreie ich. Wenn ich mich stelle, wird alles endlich enden. Es werden nicht noch mehr Menschen sterben. Natürlich kann ich selbst mir auch Schöneres vorstellen, als den Tod. Dennoch opfere ich mich, um die anderen zu retten. Wobei ich hoffe, dass der wirkliche Täter seine Strafe noch bekommt. Aber ich ertrage das hier alles nicht mehr.

Übergangslos befinde ich mich wieder am Bierstand. Vor mir stehen ein Bier und ein Schnaps. Der Barkeeper macht eine einladende Handbewegung in Richtung der Getränke und ich stürze beides hinunter.

 

KAPITEL 12: AUS DIE MAUS

 

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“Nein”, sagt der namenlose Barkeeper nur, als ich wieder etwas zur Ruhe gekommen bin. “Wie nein?”, antworte ich verdutzt. “Sie waren es nicht, mein Herr”, kommt die ruhige Antwort. “Woher wollen sie das wissen?”, frage ich ihn und schaue ihn dabei herausfordernd an. “Weil er es mir gesagt hat. Just in dem Moment, als sie sich stellten, mein Herr. Sie sind es nicht gewesen.” Ich gebe dem Barkeeper zu verstehen, dass ich noch ein Herrengedeck möchte und beginne grübelnd zu trinken. Er weiß, dass ich es nicht war. Gut. Dennoch hat die Fahrt hier für mich ein Ende. Vielleicht auch für die anderen. “Wo sind meine Leute?”, frage ich den Wirt. “Hier”, sagt der Wirt nur und auf einmal stehen alle meine Kumpels und sogar mein Bruder am Tresen. Ich renne zu meinem Bruder und nehme ihn in die Arme. Normalerweise wäre das uns beiden sehr unangenehm, aber in diesem Moment ist es genau richtig. “Was war mit Dir?”, frage ich ihn. “Du warst auf einmal nicht mehr da.” “Ich war von der Fahrt auf diesem Free Fall Tower so benommen und fertig, dass ich mich zuerst mal ausruhen musste”, kommt seine Antwort. “Egal, Hauptsache Du lebst”, sage ich und bin sehr glücklich über dieses Glück im Unglück. “Warum sind wir hier und nicht mehr auf diesen … mörderischen Fahrgeschäften?” frage ich den Barkeeper. “Er wollte euch einen Schrecken einjagen und schauen, ob der Mörder den Mut besitzt, sich zu stellen. Dem war leider nicht so. Sie sind der Einzige, der sich gestellt hat, mein Herr.” Alle schauen mich an. “Du hast Dich gestellt”, fragt Achim. “Warum hast Du das getan?” Ich erkläre allen, dass ich wollte, das alles aufhört. Dass ich lieber mein Leben opfern würde, als meine Kumpels alle sterben zu lassen. Alle schütteln die Köpfe, sehen mich aber bewundernd an. “Jedenfalls scheint es nun vorbei zu sein”, sage ich in die Runde und schaue den Wirt fragend an. “Ja”, bestätigt dieser, “es ist vorbei. Auf hoffentlich Nimmer Wiedersehen, meine Herren”, sagt der Wirt und unvermittelt sind wir wieder in Achims Wohnzimmer.

Ich schaue in die Runde und alle sehen verdutzt und fertig, aber auch unglaublich erleichtert aus. Wir sitzen zuerst einmal eine Weile sprachlos da. Achim ergreift schließlich das Wort: “Das war was”, meint er und lässt sich im Sessel zurückfallen. Wir stimmen ihm, stumm nickend, zu. Plötzlich füllt sich der Raum mit gelben Nebel. Wir schauen uns alle verängstigt an. Bevor jemand etwas sagen kann, ertönt Kasims Stimme aus dem Nichts: “ACHIM! Du bist ein böser und feiger Mensch. Du tötest aus niederen Gründen und würdest sogar deine Freunde sterben lassen, damit du unbeschadet davon kommst. Aber das lassen ich und der Gelbe nicht zu. Nun werden dir die Jahre genommen, die du mir genommen hast. Das gibt mir zwar nicht mein Leben zurück und auch nicht meine Freundin. Wegen ihr hattest du mein Auto manipuliert. Einfach erbärmlich. Aber genug geredet. Jetzt wird es Zeit für Taten.” Wir sind alle geschockt. Aber Achim steht die pure Panik ins Gesicht geschrieben. Unvermittelt werden seine Haare grau, seine Haut wird ledrig und alt. Seine Haltung ändert sich, wirkt verkrümmt. Er beginnt zu schreien. Aber das hilft ihm nichts. Er wird immer älter, blasser, schwächer und atmet schwerer. Seine Haut wird fast durchsichtig und man erkennt die Adern darin. Sein Blick wird glasig. Vor uns sitzt nun ein sehr alter Mann, der immer älter wird. “Entschuldigung”, ist das Letzte, was Achim röcheln kann, bevor er stirbt.

 

7 dämliche Fragen an…

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Hello Leute,

diesen Monat gibt es sogar zweimal die beliebte Reihe der 7 dämlichen Fragen. Ich spare mir an der Stelle jetzt mal die Links, mit den Leuten, die schon dabei waren. Das wird langsam zu viel. Aber die Krötmunity weiß ja sowieso darüber bescheid.

Kurzes Kröt-Update: Gelb wird weitergeschrieben (habe sogar schon damit angefangen) und am 05.07. lese ich (bzw. mein Alter Ego Sascha Leidinger) in Saarbrücken aus diversen Werken. Mehr dazu folgt. Aktuell schreibe ich noch mit 3 Kumpels an einem Cthulhu Abenteuer, welches auf der Anrufung (Deutsche Cthulhu Convention) seine Premiere feiert.

Aber genug von mir und Sascha:) Unser heutiger Gast ist ein Tausendsassa. Hauptsächlich arbeitet er als Kriminalbiologe auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forensik und hat sich insbesondere der Entomologie verschrieben, „nebenher“ jedoch ist er noch Politiker (Die Partei), Theaterspieler, Sänger, Moderator, Autor, Untersucher von Adolf Hitlers mutmasslicher Schädeldecke und Gebiss, Hörspielsprecher, Experimentierkästenspezialist, Tierschützer (Peta), Veganer, Dudeist (jetzt mal selber googlen :)) und noch vieles mehr. Vor allem aber ist er sympathisch, angenehm verrückt und jetzt bei uns: Dr. Mark Benecke aka Dr. Death, aka Dr. Made – der sogar u.a. beim FBI ausgebildet wurde.

Nun kommen wir zu dem, auf was Ihr wartet, meine Lieben. Hier die Fragen und Antworten:

Warum geht das Huhn über die Straße?

Das hängt von den Umständen ab.

 

Wer würde gewinnen, wenn Robocop gegen den Terminator kämpfen würde?

T-800? T-1000? T-5000? (Anm. d. Red.: Egal, bitte daher noch um update)

Kial mi metas ĉi tiun demandon en Esperanto?

Weil Du es kannst!

 

Ist Schrödingers Katze tot oder lebendig?

Beides. Meistens.

Was wolltest Du mich schon immer mal fragen?

Was unterscheidet eine Veranstaltungskaufmann von einem Mega-Nerd? (Anm. d. Red.:In meinem Falle nichts)

Warum benutzt Du Gendersternchen anstatt den üblichen Gendergaps?

Ich *LIEBE* Sternchen!

 

Wie spontan ist Selbstentzündung?

Für die Betroffenen ziemlich spontan.
Das wars schon für heute. VIELEN DANK HR. DR. 🙂 Es war mir ein Fest
Stay tuned
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(c) Dr. Mark Benecke

7 dämliche Fragen an…

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Liebe Freunde des gepflegten Krötentums,

wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen und das tut uns sehr leid. Dennoch bekommen wir täglich viele Klicks von unserer Krötmunity, was uns natürlich sehr freut. Nachdem wir also die Frühjahrsmüdigkeit überwunden haben, geht es weiter mit der beliebten Fragerunde. In dieser grandiosen Reihe hatten wir schon Markus Heitz, Sebastian Fitzek und Christian von Aster. Alle haben ihr Bestes gegeben, absolut sinnfreie Fragen zu beantworten und es war uns ein Fest.

Heute wird uns eine Frau beehren, die wir alle kennen. Sie war in jungen Jahren als Lucilectric, mit ihrem Hit „Mädchen“ bekannt geworden. Aus dem Mädchen ist jedoch eine wundervolle, sympathische, nette, empathische und sehr hübsche Frau geworden – die leider vergeben ist 😉

Für alle, die jetzt immer noch nicht wissen, um wen es geht, wir reden hier natürlich von Luci van Org (und ihr seid auf dem falschen Blog, LOL). Luci arbeitet als Schriftstellerin (ein Werk von ihr durfte ich sogar rezensieren: „Die Geschichten von Yggdrasil“), Drehbuchautorin, Schauspielerin, Musikerin und vielem mehr. Sie widmet sich der Kunst von ganzem Herzen, was man auch merkt. Wer mal hören möchte was sie so singt, dem lege ich ihre Bands Meystersinger und Üebermutter ans Herz. Letztere sind für mich persönlich die „weiblichen Rammstein“.

Und neben all dem ist sie auch Vollblut Schirmherrin des Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V., was ich persönlich sehr bewundere. Genug der Vorworte! Kommen wir nun zu den 7 dämlichen Fragen:

  1. Wenn der Terminator gegen Robocop kämpfen würde, wer würde gewinnen?

Alle Terminator über einen Kamm scheren? Was für ein Frevel! Aber Robocop ist ein Looser. In jedem Fall! (Ist er nicht. Anm. der Red.)

  1. Warum öffnet man bei Arzneipackungen immer die Seite, auf der sich die dämliche Packungsbeilage befindet?

Weil extra geschulte Packungswichtel sie genau so hineinlegen, dass sie grundsätzlich immer beide Seiten bedeckt.

  1. Warum wird das Wort „tatsächlich“ momentan von jedermann inflationär benutzt?

Weil eine Tat doch etwas sehr Schönes ist – und „sächlich“ eines der wenigen ganz sicher gendergerechten Wörter. Kann man sich momentan tatsächlich doch mal ganz inflationär drüber freuen. Hurra!

  1. Warum sind Titten geil?

Na, wegen der Affen! Was für ne Frage?

  1. Warum ist die Banane krumm?

Isse doch gar nicht. Nur sehr sanft und formschön gebogen.

  1. Warum hat man das Gefühl, dass ein großer deutscher Telefondienstanbieter absolut nichts auf die Reihe bekommt?

Nur einer? Alle!

  1. Wie erklärst Du Dir den Mega Hype um „Döner Cola“

Zeit ist Geld. Döner Cola geht schnell, enthält alles, was zu einer ausgewogenen Mahlzeit  dazugehört und in der geschredderten Form bleibt nicht mal mehr was zwischen den Zähnen hängen.

 

Vielen lieben Dank an Dich Luci. Es war mir eine Ehre und hat meinen Lachmuskeln viel Arbeit bereitet!!!!

Stay tuned

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Luci 2015 (c) Victor Hildebrand

Rezension: Isa Theobald – 19

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Hallo liebe Krötmunity,

ich hoffe doch, dass bei Euch alles krötig ist? Hier im Krötor HQ läuft alles. Wir sind momentan an vielen Projekten, die teils mit diesem Blog zu tun haben, teils aber auch nicht, beschäftigt. Daher ist unser output im Moment eher gering. Dafür ist das, was dabei herauskommt, vom Feinsten 🙂 Zumindest, wenn ich dem feedback glauben schenken darf, welches wir bekommen.

Unser heutiges Augenmerk widmet sich einer tollen Person, welche ein tolles Werk auf den Markt gebracht hat. Die Person heißt Isa Theobald und das Werk nennt sich 19 – Geschichten aus dem Dazwischen. Es geht hier tatsächlich zweifach um die 19. Zum einen darf der Leser sich auf 19 Geschichten freuen, auf die ich gleich noch eingehe. Zum anderen ist die Zahl 19 ein sehr wichtiger Bestandteil in vielen Werken von Stephen King, zu dem Isa eine ganz besondere Beziehung hat. Diese Beziehung erklärt Sie im Nachwort, welches mich verzaubert hat. So wundervoll geschrieben und mir komplett aus der Seele gesprochen. Abgesehen von der Tatsache, dass ich nie zum Literatur – Snob wurde, liebe Isa:) Jedenfalls lohnt sich das Buch schon alleine wegen dem Nachwort. Und es hat auch ein grandioses Vorwort, welches der Herr von Aster zum Besten gibt, zu dem Isa ebenfalls eine besondere Beziehung hat und pflegt. Sowohl bei Herrn King, als auch Herrn von Aster handelt es sich nicht um eine körperliche Beziehung 🙂 Hierfür hat Isa ihren lieben Ehemann. Nicht, dass ich falsch rüberkomme:)

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Das Buch und seine Geschichten kamen bei mir richtig gut an. Den Leser erwarten lustige, traurige, teils verstörende und gruselige Dinge. Aber auch Dinge zum Nachdenken. Isa schreibt oft über Kinder und dies mit einfühlsamen Worten. Was ich sehr cool finde. Sie versetzt sich wunderbar in die Kinder hinein und man merkt das Herzblut, mit dem sie schreibt, in jedem Satz. Hier führe ich „Die letzten Tage des Billy Munroe“ an, eine Geschichte, die mich verzaubert hat. Es geht um einen Jungen, ein Mädchen, eine Murmel und böse, sowie gute Menschen. Ich will nicht zuviel darüber sagen, aber die Geschichte ist wirklich klasse. Als wäre Isa die Tochter von Stephen King und hätte vieles von ihm selbst gelernt, aber ihren eigenen Stil dabei nicht verloren.

Eine weitere tolle Geschichte nennt sich „Guten Tag, ich bin das Grauen“. Diese Story hält die Spannung, bis zum Schluss, der einen voll in die Fresse trifft. Und sie regt zum Nachdenken an.

Meine Lieblingsstory ist „Rodeo R´lyeh Riot“. Eine grandiose Idee. Wir begleiten hier eine Kolumnistin, die sich Sex Kolumnen verschrieben hat, auf einen Trip in die Stadt der großen Alten. Natürlich mit Sex. Tentakel Porn vom Feinsten.

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Ich will aber nun nicht zuviel von allem erzählen, sonst wird der Leser ja keine Überraschungen mehr erleben. Die Geschichten haben alle die richtige Länge und lassen sich (dank fehlender unnötiger Längen) schön lesen. Ferner finden sich kurze Erklärungen bei jeder Geschichte, die den Entstehungsprozess anreissen.

Mein Fazit: Wer Stephen King mag, greift zu. Wer Isa Theobald mag, greift zu. Wer Phantastik mag, greift zu. Wer Christian von Aster mag, greift zu. Wer Krötor mag, greift zu. Wer lesen kann, greift zu.

Danke, liebe Isa, für das Zurverfügungstellen des Buches. Es war mir ein Fest.

Stay tuned:)

7 dämliche Fragen an Christian von Aster

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Hello Krötmunity,

heute geht es endlich weiter mit der beliebten Runde: „7 dämliche Fragen an…“. Der heutige Stargast ist Christian von Aster. Ebendieser stellte sich mal die Frage, warum er versuche, von der Kunst zu leben. Diese Frage kann ich gerne beantworten: Weil er ein begnadeter Künstler ist und die Welt sonst einiges verpasst hätte. Christian ist in meinen Augen immer am werkeln. Sei es ein Elfentagebuch oder die Wiederbelebung der Flaschenpost, was ich persönlich total klasse fand. Außerdem ist er Herausgeber von großartigen Anthologien, wie z.B.: „Die Bakerstreet Artefakte“ oder aber „Bosch´s Vermächtnis – Geschichten aus dem Garten der Lüste“. In letzterem Werk hat Euer Krötor auch eine Geschichte verfasst. Unter seinem Pseudonym „Sascha Leidinger“. Herr von Aster ist auch ein genialer Vorleser. Ich war mehr als angenehm unterhalten, als er seinen Beitrag zu Garten der Lüste, auf der Leipziger Buchmesse (auf der ich viel erlebt habe) zum Besten gab. Ferner hat sich Christian der deutschen Sprache angenommen und diese etwas umgekrempelt. Mehr dazu gibt’s in „NeuDeutsch2.0“.

Als Autor begeistert er mit Werken, wie „Das Koboltikum“, „Ruprecht´s großer Rutentest“ oder seinem neuesten Werk: „Der Orkfresser“. So Leute, genug gequatscht (das kann ich ja bestens), kommen wir nun zu den Fragen:

F: Warum haben Fußgängerampeln kein „Orange“?

A: Das ist vor allem ein rechtliches, mit den Markenschutzrechen besagter Farbe verbundenes Problem, die vor längerer Zeit ein kleines, auf die Herstellung runder halbhartschaliger Vitaminsnacks spezialiertes Unternehmen erworben und die Nutzungsrechte aus frontalaversiven Gründen lediglich den Ampelseitenteilherstellern verkauft hat.

F: Wer würde gewinnen, wenn Robocop gegen den Terminator kämpft?

A: Die Firma, die den entsprechenden Film rausbringt.

F: Warum gibt es Bielefeld nicht?

A: Um dem Suggestivcharakter dieser Frage zu entgehen, möchte ich mit einem Zitat von Keyser Soze aus ‚Die üblichen Verdächtigen‘ antworten:„Der größte Trick Bielefelds war, uns glauben zu machen, es gäbe Bielefeld nicht.“

F: Was ist das Gegenteil von Gelb?

A: Es gibt eine altkatatonische Redensart (wakahama ta garagab balaf‘nha), die sich in etwas mit „Du bist das Gegenteil von Gelb“ übersetzen lässt und im dortigen Hochland als schlimmste mögliche Beleidigung gilt.

F: Hast Du Dir mal überlegt, eine Anthologie zum Thema „Der Garten der Lüste“, des Künstlers H. Bosch, auf den Markt zu bringen? Wie findest Du die Idee?

A: Obwohl die Idee einen gewissen Reiz hat, wäre sie meines Erachtens nicht durchführbar. Schon weil sich höchstens die Hälfte der Autoren nicht an etwaige Vorgaben halten würde. Ausserdem fände sich vermutlich kein Verlag. Und wenn, dann allenfalls, um daraus ein günstiges Paperback zu machen. Darüber hinaus ist das Bild ja auch schon ziemlich alt. Das wäre also völliger Unsinn.

F: Warum ist es nachts kälter, als draußen?

A: Sie wissen hoffentlich, dass dieser Frage des griechischen Gelehrten Kryptikus von Wyrrrnis ein Übersetzungsfehler zugrunde liegt. Ursprünglich lautet sie ‚Warum ist es nachts älter als draußen?‘. Und die Antwort darauf liegt ja quasi auf der Hand.

 

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Quelle: vonaster.de

An dieser Stelle nochmal: VIELEN HERZLICHEN DANK, LIEBER CHRISTIAN!!! Es hat Spaß gemacht.

NEU+++NEU+++NEU+++: Der Teilnehmer (in diesem Fall Herr von Aster) hat die Möglichkeit, den nächsten Kandidaten für „7 dämliche Fragen an…“ zu nominieren. Wird er davon Gebrauch machen?

Stay tuned!