7 dämliche Fragen an: Sebastian Fitzek

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Hallo Leute,

Team Krötor meldet sich zurück. Wir hoffen, dass bei Euch alles krötig ist und starten mit einem Highlight durch.

Unsere „7 dämliche Fragen an…“ Reihe wurde erfolgreich von Markus Heitz eröffnet. Wer nochmal nachlesen will, findet hier den Eintrag.

Der Start war grandios und daher geht die Reihe natürlich weiter. Der nächste Schreiberling, der sich (fantastischerweise) dazu bereit erklärt hat, dabei zu sein, ist kein geringerer als Sebastian Fitzek. Sebastian ist (und das nicht nur in meinen Augen) DER deutsche Psychothrillergott. Ich persönlich habe sehr oft meine, wie ich sie nenne, Fitzek-Phase, in der ich seine Bücher verschlinge. Da ich meist die Hörbuchvariante wähle, freue ich mich immer wieder darüber, dass Sebastian selbst ein Nachwort spricht. Er ist einfach ein sehr erfolgreicher klasse Typ, der aber definitiv auf dem Boden geblieben ist. Meine Lieblingstitel von ihm sind „Das Paket“, „AchtNacht“, „Passagier 23“ und „Die Blutschule“, die er unter dem Pseudonym Max Rhode, schrieb.

Ein Anliegen noch von mir: ich finde es klasse, dass Sebastian (aus persönlichen Gründen) ehrenamtlich als Schirmherr des Vereines Das frühgeborene Kind arbeitet.

So, jetzt haben wir lange genug gelabert und kommen zum Wesentlichen: die 7 Fragen an Sebastian, inklusive seiner Antworten. Viel Spaß damit:

Hallo Sebastian,
hier die versprochenen Fragen:
  • Sebastian, was würdest Du mir antworten, wenn ich fragen würde?
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  • Warum war es mir nicht möglich, auf elektronischem Wege, meinen O2 Vertrag zu verlängern?
Weil Sauerstoff auf Elektronik sehr empfindlich reagiert.

 

  • Stört es Dich, dass Elon Musk, aufgrund der verblüffenden Ähnlichkeit mit Dir, auch Elektro Fitzek genannt wird?
Nein, bei meinem hollywoodmäßigen Brad-Pitt-Aussehen musste ich mich in unserer oberflächlichen Mediengesellschaft leider schon sehr früh daran gewöhnen, auf Äußerlichkeiten wie Waschbrettbauch und Zahnpastalächeln reduziert zu werden. Da muss Elon Musk nun auch durch.

 

  • Was macht ein Schriftsteller wie Du, auf einem Blog wie diesem?
Das ist ein Blog?

 

  • Wie kamst Du auf die Idee, für das Buch „Die Zwerge“?
Das war zu der Zeit als Markus Heitz gerade an seinem Buch „Der Augensammler“ arbeitete. Wir waren beide so fasziniert von der Idee des jeweils anderen, dass wir zunächst darüber nachdachten, das Buch „Die Zwergenaugen oder „Die Sammelwerge“ gemeinsam zu schreiben. Über den Titel gerieten wir dann dann aber so in Streit (zwischenzeitlich war der „Zwergensammler“ Favorit), dass wir am Ende vergessen hatten, von wem welche Idee stammte. Am Ende schrieb Markus Heitz dann „Die  Zwerge“, aber es ist richtig und wird erstmals hier öffentlich auf diesem Blog enthüllt, dass die Grundidee von Frank Schätzing war.

 

  • Wer würde gewinnen, wenn Robocop gegen den Terminator kämpft?
Hulk.

 

  • Du arbeitest in Deinen Romanen sehr viel mit Buchstaben, wie kamst Du auf diese außergewöhnliche Idee?

Wie viele großartige Erfindungen ist auch diese dem Zufall zu verdanken. Ich habe sehr lange mit Zahlen jongliert, aber da ich zwei linke Hände habe, führte das nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Dann platzte mir im Supermarkt eine Tüte Buchstabensuppe und formte auf dem Fußboden das Wort „grmjgcjdofqvvv“

Alles weitere ist Geschichte.
Das war es Leute. Hoffentlich hat es Euch so gut gefallen und Spaß gemacht, wie mir.
DAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANKE nochmal an Sebastian, das war klasse von Dir!!!!
Eines noch in eigener Sache, wer Krötor gerne live sehen möchte, hat am 10.03. die Chance dazu. Dann lese ich (unter dem Pseudonym Sascha Leidinger) in Trier auf den Mittelaltertagen. Um 13 Uhr geht es los. Danach werden noch weitere tolle Autoren ihre Werke vorstellen.
Stay tuned
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Krötours – Krötor macht blau… auf der Whisky Fair in Limburg

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Was würde sich für den ersten Beitrag in dieser Rubrik besser anbieten, als das Thema komplett wörtlich zu nehmen?

Die harten Fakten

The Whisky Fair

Ort: Stadthalle Limburg (Josef-Kohlmaier-Halle)

Datum: Immer an einem Samstag und Sonntag Mitte/Ende April

Eintritt: 10 Euro (inkl. Tastingglas)

Wer bärtige Männer in Röcken sehen will, für den führt jedes Jahr im April an Limburg kein Weg vorbei. Denn über 100 Aussteller präsentieren auf dieser Messe das schottische Nationalgetränk und weitere edle Spirituosen. Es wird bei weitem nicht nur Whisky angeboten auch verschiedenste Rumsorten, Brände, Gin etc. Dazu allerlei nettes Beiwerk, wie Zigarren, Schokolade und alles was sonst noch schmeckt. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein Rahmenprogramm mit vielen thematischen Tastings (z.B. Whisky und Schokolade oder ganze Menues mit Whisky….), Live Musik und Vorträgen.

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Die Whisky Fair von der Empore aus gesehen

Wow – 10 Euro Eintritt und dafür kann ich so viel trinken wie ich möchte und bekomme zusätzlich noch ein schönes Nosing-/Tastingglas?!? Leider muss ich euch hier enttäuschen. Ernsthaftes Kaufinteresse vorausgesetzt besteht gelegentlich schon die Möglichkeit auch mal zu nippen. Jedoch handelt es sich bei den mehr als 2000 angebotenen Sorten um Raritäten, sehr alte Abfüllungen oder auch so genannte small Batches, also kleine Abfüllmengen. Da ist es irgendwie verständlich, dass diese nicht für lau im Ausschank sind.

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Eine schöne Auswahl, wie diese, steht an vielen Ständen zur Verkostung bereit

Die Tastingpreise gehen jedoch absolut in Ordnung. Sie starten ab 2€ für 2cl. Allerdings kann ein 24 Jahre alter Whisky zum Beispiel auch 10€ pro Glas kosten (siehe Bild).  Natürlich sind nach oben kaum Grenzen gesetzt. Dadurch ergeben sich  Verkostungsgelegenheiten von Spirituosen, wo der Flaschenpreis ansonsten das Monatsbudget der Krötorredaktion sprengen würde.

Bei vielen Ausstellern besteht zudem die Möglichkeit sich Kleinstmengen abfüllen zu lassen. Ein guter Service wie ich finde, denn gerade bei den Raritäten sind viele Flaschenpreise dreistellig. Und so hat man direkt etwas Schönes für den nächsten runden Geburtstag oder als Mitbringsel für sich selbst.

Dazu ergibt sich immer wieder die Möglichkeit, Neues zu entdecken und auch zu probieren. Das war in unserem Fall Pisco Sour. Dieser Cocktail stammt aus Südamerika, Peru oder Chile, je nachdem wo man fragt. Zu dem Traubenschnaps Pisco gesellen sich Limettensaft, Zuckersirup, aufgeschlagenes Eiweiß und ein paar Spritzer Angustora Bitter. Durchaus äußerst schmackhaft, auch wenn es schwer zu glauben scheint. Und das Eiklar gibt eine schöne, schaumige Konsistenz.

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Pisco Sour, hier mit Pisco aus Peru

An dieser Stelle ist interessant zu erwähnen, dass es sich bei Pisco wirklich um einen Traubenschnaps, der also aus Most hergestellt wird, handelt und nicht um einen Tresterbrand, der eher zweite Wahl ist bzw. die sogenannte Rumkugel der Alkoholherstellung.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, wobei hier Kreativität groß geschrieben wird.

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Klassischer Snack trifft die schottischen Highlands

Da die Stadthalle sehr zentral liegt, bietet sich ein kurzer Abstecher in die Stadtmitte von Limburg an. Hier kann ich zum Beispiel Don Camillo empfehlen, wo wir hervorragend italienisch gegessen haben. Die Stadtmitte ist etwa 400 Meter von der Stadthalle entfernt. http://www.don-camillo-limburg.de/index.html

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Limburg mit Dom im Hintergrund

Fazit: Die Messe lohnt sich für alle, die einen gepflegten Nachmittag im Zeichen der Spirituose verbringen wollen und gerne Neues entdecken. Für ein ganzes Whiskywochenende bin ich persönlich nicht Enthusiast genug. Die Whisky Fair ist übrigens sehr einfach vom Bahnhof aus zu erreichen, so dass das Auto daheim bleiben kann. Hier gilt: Don’t drink and drive! Kroetor ist schließlich ein verantwortungsbewusster Blog.

Die nächste Whisky Fair findet am 21. und 22. April 2018 statt.

Euer

Farin Ferien

PS Danke an Cela C. für das Feedback

Bilder: privat (tp)

 

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Farin Feriens Beute, nach erfolgreichem Messebesuch – wie ihr erkennen könnt: Farin trinkt dann doch lieber Rum als Whisky 😉