Rezi: Testlesen (Sonja Rüther)

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Hallo Leute,

heute geht es mal nicht um ein Werk aus der Belletristik, sondern vielmehr um ein… Fachbuch, würde ich sagen. Die Autorin ist die von mir sehr geschätzte Sonja Rüther aka Sanne Averbeck. Ich mag ihre Bücher (hier meine Rezi zu „Die Gästeliste“ von Sanne Averbeck) sehr und schätze sie auch als Mensch. Ich finde es interessant, dass sie in diversen Themenbereichen zu Hause ist. Sie schreibt Ratgeber, Romane und gibt auch Kurse im Schreiben (mehr hier). Außerdem ist sie eine ausgezeichnete (Zombie)-Zeichnerin.

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Das mir vorliegende Werk (danke nochmal für das Belegexemplar, liebe Sonja) ist ein Ratgeber für Autoren und Testleser. Das Thema ist (wie der Titel schon verrät) Testlesen. Da die Besucher dieses Blogs keine Autoren sind, sollte ich vielleicht kurz erklären, was ein Testleser ist. Diese lieben Leute bringen (uns) Autoren weiter und helfen uns. Sie bekommen eine (meist frühe) Fassung eines Textes geschickt und lesen diesen. Danach teilen sie dem Autor ihre Meinung mit. Wir reden hier dann nicht von Kommafehlern oder ähnlichem, sondern vom Inhalt. Passt die Story?, wie sind die Charaktere,? ist das Setting gut?… All diese Dinge gehören zur Arbeit des Testlesers. Dieser wiederum bekommt eine ganz besondere Sache als Gegenleistung: er darf das Werk als Erster lesen und sogar seinen Senf dazugeben. Dies ist für viele Testleser ein großes Geschenk, da es wirklich etwas Außergewöhnliches ist.

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Sonja hat alles sehr schön rübergebracht. Stück für Stück geht sie auf wirklich alles ein. Wir erfahren einiges über die Typen von Testlesern, als auch die Typen von Autoren. Sie beschreibt anschaulich, welche Typen zusammen passen und welche nicht. Sie gibt Tipps und Tricks für beide Seiten und lockert alles immer wieder durch (selbstgezeichnete) Bilder auf. Für mich als Autor ist dieses Buch sehr hilfreich. Man denkt immer, man hätte alles im Griff und bräuchte keine sonstige Hilfe. Dieses Buch öffnet jedoch Türen, von denen man gar nicht weiß, dass es sie gibt. Man bekommt Informationen auf höchstem Niveau, da Sonja sowohl Autorin, als auch Testleserin ist. Abgerundet wird das Werk durch Checklisten und Arbeitshilfen, die man wirklich gut gebrauchen kann.

Mein Fazit: Für Autoren (welche Testleser nutzen) und Testleser ist dieses Büchlein sehr hilfreich. Natürlich kennt man schon den ein oder anderen Kniff, aber die hier beschriebene „Anleitung“ fürs Testlesen, bringt Ordnung und Struktur in die Zusammenarbeit von Autor und Testleser. Außerdem beugen die Hilfestellungen direkt Dingen vor, die sonst nicht so gut laufen würden.

P.S.: Sonja ist eine sehr gute Zeichnerin, aber ihr Selbstportrait kann nicht mit der hübschen Dame mithalten, die sie wirklich ist 🙂

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Stay tuned

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#gelb2

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Hallo liebe Freunde der schlechten Unterhaltung:)

aufgrund Zeitmangels gibt es heute keine Kolumne. Aber nicht traurig sein, denn dafür gibt es das zweite Kapitel von Gelb. Wer das erste Kapitel noch nicht gelesen hat, kann dies hier nachholen.

Der Text wurde bisher noch nicht lektoriert und korrigiert. Also nicht wundern, wenn sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen hat 🙂

Und nun: Viel Spaß und stay tuned!!

KAPITEL 2: VORGLÜHEN

 

Bundesrepublik Deutschland

Saarland

Frühling 1998

 

Frisch geduscht finden wir uns alle in Achims Wohnzimmer zusammen. Achim lebt mit seiner (ziemlich heißen) Mutter alleine in diesem Haus. Ihnen geht es nicht schlecht und so hat Achim alles, was er braucht. Seien es die neuesten technischen Errungenschaften oder einfach “nur” Geld. Ihm fehlt es an nichts. Daher macht es auch immer viel Spaß, bei ihm zu sein. Man ist von vielen Spielereien umgeben und hat ein Gefühl von Freiheit (das hört sich jetzt sehr nach “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” an, aber es ist halt so).

Freiheit hin, Freiheit her, heute wollen wir saufen. Da es erst 18 Uhr ist, also definitiv zu früh um (als coole Jungs) schon auf dem Fest aufzutauchen, entscheiden wir uns für ein Trinkspiel. Der beste Zeitvertreib an sich. Das Spiel nennt sich “Zehnersaufen”. Gespielt wird dies mit einem 64er Blatt. Jeder, der ein Bild zieht (jedes Bild zählt automatisch zehn) – säuft. Jeder, dessen Zahlen auf den Karten in Summe zehn ergeben -säuft. Das Spiel trägt ungemein zur gediegenen Atmosphäre bei und macht auch noch betrunken. Gesoffen wird entweder Schnaps (Summe zehn) oder Bier auf ex (Bild zehn). Besonderheit sind die Asse und Joker. Bei diesen darf man bestimmen, wer was säuft. Ein Traum von einem Spiel. Das Spiel läuft munter und man säuft munter. Nachdem das Gespräch einige Zeit lang an Ralf und Jane hängengeblieben ist, mit den üblichen unfruchtbaren Versuchen, ihn von ihr loszueisen, wechselt Julius schlagartig auf meinen Bruder als Thema. “Mein lieber Aal, wie schaut es eigentlich mit dir und der holden Weiblichkeit aus?” fragt er. “Du bist doch mittlerweile schon voll in dem Alter, in dem man Interesse an Titten und Weibern hat” schließt er lachend. Zwischenzeitlich hat Achim eine Dame gezogen und darf sich ein Bier genehmigen. “Genau Aal” stimmt er danach rülpsend ein “erzähl uns mal davon”. Mein Bruder grinst mich diabolisch an und meint, dass irgendwer in der Familie ja die Stiche machen muss, wenn wir beim Thema Karten spielen bleiben wollen. Alle lachen. Auch ich, denn ein guter Witz ist ein guter Witz. Das Spiel geht weiter und ich ziehe einen Joker. Damit revanchiere ich mich bei meinem Bruder, der dafür einen Schnaps trinken darf.

“Hat eigentlich jemand von Euch Super Metroid unter 2 Stunden durchgespielt” werfe ich in die Runde “umso schneller es unter 2 Stunden geht, umso mehr zieht Samus an Kleidung aus”. “Ich dachte das wäre ein Kerl”, meint Ralf “und außerdem, wie kommt man darauf, so etwas zu versuchen?”. “Easter eggs” sage ich zu ihm “Easter eggs, mein  Freund”. “Ja, irgendeine Art von Eiern muss man ja haben”, meint Achim nach einem Schnaps. Wieder einmal sind alle herzlich am Lachen und ich beschließe, meine Wortwahl sorgfältiger zu treffen.

“Ist deine Mutter eigentlich zu Hause” frage ich Achim und grinse wollüstig in die Runde. “Halt dein Maul, Arschloch” kommt die kurze Antwort, die vom Gelächter aller untermalt wird. “Ich meine ja nur” stichle ich weiter. “Wenn ich kein Bock mehr auf Karten spielen habe, dann wüsste ich was ich sonst tun würde. Wenn sie da ist”. “Du sollst die Schnauze halten”, kommt die Antwort nun definitiv wütend und das Lachen verstummt. Da ich Achim kenne und damit auch die Grenzen der Spässchen, bin ich ruhig. So spielen wir weiter und reden über dies und das. Die Themen beziehen sich hauptsächlich auf Filme und Computerspiele, werden aber mit zunehmendem Alkoholgenuss auch forsch in die weibliche Richtung getrieben. Achim, der schon sehr gut dabei ist, prahlt damit, dass er gerne die Bude für sich alleine hätte, wenn er später mit mindestens zwei Mädels wieder käme. Ralf äußert sich sorgenvoll darüber, dass Jane etwas mitbekommen könnte, wenn wir mit Mädels zu tun haben, worauf mein Bruder laut lachen muss. “Alter” meint er zu Ralf, “was ist dein Problem?” Nur weil wir mit denen reden, machen wir ihnen noch keine Kinder oder so. Chill mal.” Julius und ich grinsen uns während dem Geprahle und den Disputen nur an. META: Nein, wir sind nicht schwul. Wir verstehen uns nur fast blind und wissen, wie die anderen ticken.

Und so wird weiter geredet und weiter getrunken, bis Achim schließlich einschläft. “Oh nein”, meint Julius “nicht schon wieder”. “Du weißt doch, wie er ist”, sage ich. “Wir lassen ihn ausschlafen. Danach ist er wieder fit und wach und er weiß ja, wo er uns findet”. “Ja, er hat noch lange nicht so viel getrunken, dass er einen Blackout hat” stimmt Ralf mir zu.

Gesagt getan. Wir decken Achim zu, malen ihm mit Edding männliche Genitalien ins Gesicht und machen uns auf den Weg zum Fest.

Zur Sicherheit schaue ich noch, ob seine Mutter da ist, damit wir ihr kurz Bescheid geben können. Außerdem kann ich sie dann angaffen. Leider ist sie nicht da, was auch die leere Garage stumm bestätigt. So geht es also weiter auf das Fest.

 

 

Danke Harvey

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Heute widmen wir uns einem speziellen Thema, welches mit einem anderen speziellen Thema in Konfrontation geht. Hört sich komplex an? Wird aber einfach erklärt 🙂

UJM und ich kennen uns schon seit unserer Kindheit. Wir hatten tolle gemeinsame Momente, gingen uns aber auch manchmal auf den Sack, was halt vorkommt in einer Freundschaft. Eine Sache, die ich an UJM bewundere und gleichzeitig hasse, war schon immer sein Starrsinn. Wenn er sich für etwas entschieden hatte oder eine Meinung über etwas vertrat, hat niemand eine Chance, dies zu ändern. Es halfen keine Argumente, keine anderen Meinungen, kein Bitten und Betteln (hatte ich echt schon versucht). Es half nichts. Wie bereits gesagt bewundere ich diese Art, da ich eher wankelmütig werde, wenn man hart mit mir diskutiert. Ich gehe da lieber den einfachen Weg. Was nicht heißt, dass ich mich selbst verraten würde oder ähnliches. In für mich unwichtigen Dingen gebe ich gerne das Zepter an denjenigen ab, der sie für wichtig hält. Bei wichtigen Dingen kämpfe ich natürlich, aber nicht solange, bis eine Freundschaft zerbricht oder es richtigen Ärger gibt. Da gebe ich mich vorher mit einem Unentschieden zufrieden und gut ist.

So hatten UJM und ich also schon viele Dinge erlebt. Urlaube, Parties, ein Wochenende, in dem wir uns komplett autark in meinem Zimmer eingeschlossen, noch mehr Parties, Kurztrips zur Spiel Essen oder zur Feen Con nach Bonn, viel Spaß und manchmal Knies, den wir jedoch immer zurechtrücken konnten. Schließlich gründete ich diesen Blog, und UJM war am Start. Ich war sehr glücklich darüber, denn er bediente die Sparte „Film“ bestens mit seinem Wissen und seinem bösen Humor. Es gab sicherlich das ein oder andere, was ich nicht geschrieben hätte, aber nach kurzen Diskussionen ließ ich ihn gewähren.

So hatten wir auch im Blog eine tolle Zeit und freuten uns darüber, dass auch Farin Ferien und der unglaubliche U. den Blog bereicherten. Es wurde viel gelacht in der Krötor Redaktion, und wir hatten eine Menge Spaß. Ein Höhepunkt war die Erweiterung der Redaktion um einen riesigen Brunnen, der im Eingangsbereich steht. Das hatte ich mir schon immer gewünscht. Auch die Hütte mit den Pfauen und der Forellenteich machen die Redaktion zu etwas Besonderem. So schrieben wir also alle. Der unglaubliche U. seine Rezi, Farin seine tollen Reiseprojekte, UJM seine grandiosen Filmrezis und ich meine Kolumnen, Bücherrezis und hier und da mal was. Wir hatten Großes vor und waren hoch motiviert. Bis Harvey uns reingrätschte.

Harvey Weinstein, dieses Arschloch, das Krötor spaltete. Ihr fragt Euch nun sicherlich, was da passiert ist, und das will ich Euch gerne erzählen. Es war für mich keine Überraschung, was Weinstein getan hat. So etwas geahnt hatte ich immer schon. Würde es jedoch in keinster Weise auch nur im Ansatz für gut befinden. Man muss Dinge trennen. Ich gestehe ihm tolle Filme zu, aber die Sache mit den Damen geht absolut nicht. Das versaut mir persönlich den ganzen Menschen. Ich wollte keine Worte auf dem Blog darüber verlieren, da das Thema sehr polarisiert und man Dinge schnell in den falschen Hals bekommt. UJM wollte jedoch eine Kolumne darüber schreiben. Eine Kolumne, die ich nicht veröffentlichen wollte. Diese Kolumne verehrte Weinstein nicht und hieß auch nicht für gut, was er getan hatte. Aber UJM´s böser Humor passte nicht zur Kolumne. Also beschloss ich, nicht zu veröffentlichen. UJM steht für mich an erster Stelle in vielen Dingen, aber was bringt mir ein Blog, den Leute lesen, die #metoo als Status haben und dann was falsch verstehen. Ich konnte das einfach nicht. Und so setzte ich mich gegen ihn durch. Dies führte jedoch dazu, dass UJM nun nicht mehr für Krötor schreiben wird, was mir fast das Herz zerreißt.

Lieber UJM, ich weiß, dass wir bei dem Thema unterschiedlicher Meinung sind, und ich kann es nicht ändern. Das tut mir leid, und Du fehlst jetzt schon sehr in der Redaktion. Hier wird immer ein Platz für Dich frei sein, falls endlich einmal Gras über die Sache gewachsen ist. An der Stelle möchte ich Dir nochmal sagen, dass ich keine Facebook Freunde über Dich stelle. Mir ging es um den Blog. Und ein Großteil der Leserschaft hätte etwas falsch verstehen können. Das hat absolut nichts mit Dir als Mensch zu tun. Wir verstehen uns zum Glück nach wie vor gut.

 

Stay tuned…

Barfuß

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Hallo Leute,

es ist mal wieder Donnerstag und damit Zeit für eine neue Kolumne. Viele von Euch warten sicher schon sehnsüchtig darauf und http://www.kroetor.com wird natürlich niemanden enttäuschen. Endlich können Eure Freunde und Kollegen wieder aufatmen, denn Ihr seid wieder ruhig und chillig, da Eure Lieblings Viraldroge, durch die Augen, direkt in Euer Hirn geschossen wird. Also kein Krötor Turkey mehr, wie wir in den 80ern gesagt hätten, wenn wir da das bloggen schon gekannt hätten.

 

Damals gab es das Netz, wie wir es heute kennen, nämlich noch nicht. Ja meine lieben Krötor-Fan-Kücken, es gab auch mal eine Zeit ohne www und sogar ohne Handy. Wir mussten tatsächlich zu Telefonzellen laufen, wenn wir unterwegs reden wollten. Und zum Laufen trägt man Schuhe oder nicht? Ich persönlich bin jemand, der viel Wert auf Schuhwerk legt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass meine Füße eine besondere Wertschätzung genießen möchten. Also trage ich (je nach Anlass) bequeme oder feinere Schuhe. Ich achte dabei jedoch immer auf die Qualität. Schließlich läuft man den ganzen Tag damit rum. Daher kaufe ich meine Schuhe mit Sorgfalt. Egal ob für den Sport, für den Alltag oder für festliche Anlässe. Aber fakt und wichtig ist, ich trage Schuhe.

Natürlich gibt es Ausnahmen, denn diese bestätigen bekannterweise die Regel. Im Schwimmbad trägt man normalerweise keine Schuhe. Auch zu Hause oder bei Freunden, ist das Schuwerk nicht immer von Nöten. Ist es doch bequemer, auch mal barfuß durch die Gegend zu streifen. Was ja auch kein Problem ist. Daheim oder bei guten Kumpels stört das niemand. Es stört auch niemand im Schwimmbad.

dailymotion

Quelle: Dailymotion

ABER: es stört mich persönlich im Fitnessstudio und sogar in Gaststätten. Ohne Witz. Ich beobachte es im Studio immer häufiger, dass die Leute ohne Schuhe und teilweise gar ohne Strümpfe durch die Gegend hüpfen. Was zur Hölle ist deren Problem? Ich war schon so oft davor, mal eine Hantel fallen zu lassen oder den „Kollegen“ einfach mal auf die Füße zu treten. Ich persönlich finde, dass sowas in der Öffentlichkeit nicht geht. Warum zum Teufel laufe ich im Sportstudio ohne Schuhe rum? Was habe ich davon? Spare ich mir das Geld für Schuhe? Komme ich mir einfach geil und naturverbunden vor, wenn ich ohne Schuhe rumlaufe? Komme ich eher in den Himmel, wenn ich immer barfuß bin? Bin ich ein besserer Mensch? Nein, nein und tausendmal nein. Es ist nicht hygienisch (glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede). In den meisten Fällen ist es auch nicht ästhetisch und es sagt einen Scheiß über Euren Charakter aus. Außer vielleicht, dass da was nicht stimmt. Nun war ich im Studio schon an die Helden gewohnt und dachte, schlimmer wird es nicht mehr kommen. Es kam schlimmer. Diese Woche, beim Mittagstisch in einem Restaurant, läuft jemand, ohne Schuhe und ohne Strümpfe, rum. Was geht in dem Typ vor? Ich verstehe es einfach nicht. Es schockte mich und gab mir zu denken. Ist das die Zukunft? Fußpilz für alle? Oder macht es Spaß, Körperteile zu entblößen, die sonst bedeckt sind? Wie wird die Zukunft aussehen? Jeder läuft rum, wie er will? Mal die Füße nackt, mal die rechte Arschbacke, die linke Brust oder auch das Genital. Das geht nicht Leute. Sowas müssen wir, im Keim, ersticken. Ich habe für vieles Verständnis, aber dafür nicht. Wie seht Ihr das?

Stay tuned

picturesdoccheckcom

Quelle: Pictures.doccheck.com

Farm Fiction

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wallpaper abyss - alpha coders

Quelle: Wallpaper Abyss – Alpha Coders

Na? Wer von euch kann sich noch an die gute alte Zeit der Science Fictionfilme erinnern? Da wurde gegen Aliens gekämpft, Raumschlachten ausgefochten oder mit heimtückischem Computer, gegen sein Ableben, angekämpft. Jedes Element, das man finden konnte, gegen eine außerirdische Invasorenmacht aufgeboten oder in Kartoffelbrei die Ankunft der Aliens vorausgesehen. Es wurden schrumpelige kleine Finger zum Leuchten gebracht und sich, in gebrochenem Deutsch und falschem Satzbau, ein Anruf nach Hause gewünscht. Ja, es wurde sogar dorthin gegangen, wo noch niemals ein Mensch zuvor war… ähnlich dem Kühlschrank, mit dem alkoholfreien Bier, in der Krötor Redaktion.

Und heute? Heute hat sich die Thematik von Grund auf geändert! Wo früher noch die oben genannten Themen im Vordergrund standen geht es, in neueren Werken aus dem Bereich der Science Fiction, ums

FARMEN!?!?!

Ja, richtig gehört: F A R M E N!!!

Dieser Gewissheit bin ich mir gewahr geworden, als ich den heutigen Rezensionsfilm gesehen habe, mir es in der Badewanne mit einer Zigarre, Dosenbier, meinem Lieblingskoi und meinem Elektrogrill gemütlich machte, um über das eben gesehene Werk nachzudenken.

Angefangen mit „Rogue One“ -> Wissenschaftler möchte lieber Farmen als nen Todesstern zu bauen –zugegeben nicht der Haupthandlungsstrang – dann aber „Der Marsianer“: Farmen aufm Mars als Zielplanet und zum Überleben auf eben jenem ein wesentlicher Bestandteil der Story Line und nach dem heutigen Kleinod der cineastischen Industrie denke ich mir: Wo soll das noch hin führen?!?

Aber nun genug des Vorgeplänkels. Den Film, den ich heute rezensieren will, aus dem Bereich der Farm Fiction, heißt:

Interstellar

Die harten Fakten:

Erscheinungsjahr: 2014

Dauer: 169 min

Regisseur: Christopher Nolan

Drehbuch: Jonathan Nolan, Christopher Nolan

Matthew McConaughey: Cooper

Anne Hathaway: Dr. Amelia Brand

Mackenzie Foy: Murphy Cooper, 10 Jahre

Jessica Chastain: Murphy, Erwachsene

Matt Damon: Dr. Mann

Michael Caine: Professor Brand

David Gyasi: Romilly

Wes Bentley: Doyle

Casey Affleck: Tom Cooper, Erwachsener

Timothée Chalamet: Tom, 15 Jahre

John Lithgow: Grandpa Donald

Topher Grace: Getty

Ellen Burstyn: Murphy, 90 Jahre

Leah Cairns: Lois, Toms Frau

Jeff Hephner: Krankenhaus-Arzt

David Oyelowo: Schuldirektor

Collette Wolfe: Lehrerin Ms. Hanley

Elyes Gabel: Administrator

Bill Irwin: TARS (Stimme)

Josh Stewart: CASE (Stimme)

interstellar - official movie site

Quelle: Interstellar – Official Movie Site

Um was geht’s?

Die Handlung ist angesiedelt in einer nahen Zukunft.

Die Erde ist am Arsch! Trockenheit, Klimawandel, Artensterben (sowohl bei Tieren als auch bei Pflanzen) und vermutlich immer noch Donald Trump. Da es problematisch ist, genug Nahrung für die Menschen anzubauen, wurden alle Gelder, die dem Staat zur Verfügung stehen, in die Landwirtschaft gesteckt… richtig! FARMEN! Erschwert wird das Farmen durch die Tatsache, dass der Klimawandel – Trockenheit und regelmäßige wiederkehrende heftige Sandstürme – und das vermehrte Aufkommen von Krankheiten die Nutzpflanzen befallen, dazu geführt haben, dass Mais als einzige Pflanze überlebt hat. Diese wird jetzt auf Teufel komm raus angebaut. Allerdings gibt es zu dieser letzten Nahrungsquelle auch schon die passende Krankheit, die diese Nahrungsoption wohl auch in wenigen Jahren wegfallen lässt. Kein McDonalds, kein Schwenken, nur Mais den ganzen lieben langen Tag… Die Erde ist am Arsch!

Aus diesem Grund ist Cooper (McConaughey), einst NASA Pilot, Astronaut und begnadeter Ingenieur, nun Farmer. Sein Arbeitsgebiet wurde schlichtweg, quasi zurück in die Steinzeit, weg rationalisiert. Die NASA ist offiziell, wegen den Kosteneinsparungen, aufgelöst und Universitäten, an denen er evtl. Lehren oder Forschen könnte, gibt es schlichtweg nicht mehr.

Also bestellt er mit seiner Familie, Tochter Murphy (Mackenzie Foy als Kind, Jessica Chastain Erwachsene und Ellen Burstyn als Oma), Sohn Tom(Timothée Chalamet als Kind, Casey Affleck als Erwachsener) und Opa Donald (John Lighgow) die Farm. Seine Ehefrau, die Mutter der Kinder, ist zur Zeit der Handlung bereits verstorben.

Durch einen glücklichen, nennen wir es, Zufall bekommt Cooper Koordinaten an die Hand, zu denen er dann auch abenteuerlustig, wie er nach wie vor ist, hin reist. Was er dort findet ist die Nachfolgeorganisation der NASA. Mit privaten Forschungsgeldern treiben  Prof. Brand (Michael Caine – seit Batman Beginns übrigens in jedem Nolan Film am Start) und sein Team eine Forschung voran, die die Letze Hoffnung der Menschheit sein könnte: Besiedlung einer fernen Welt. Da der Warpantrieb noch nicht erfunden wurde, kommt es sehr gelegen, dass vor 20 Jahren, nahe dem Saturn, ein Wurmloch entstanden ist… Glück muss die Menschheit haben. Daraufhin wurden vor 10 Jahren 12 mutige Astronauten, jeder in seinem Raumschiff, durch dieses Wurmloch geschickt um die Planeten jenseits des Wurmlochs zu erforschen ob sich die Menschheit dort ansiedeln kann. Und tatsächlich, von 3 der tapferen Raumfahrer, kamen tatsächlich positive Nachrichten zur Erde zurück. Die Verbindung und der Nachrichtenaustausch ist ein wenig schwierig, da die Telekom ihr interstellares Netz noch nicht ausgebaut hat und auf der anderen Seite des Wurmlochs nicht nur Planeten sondern auch Gargantua liegt: Ein riesiges schwarzes Loch!

Als ehemaliger Pilot wird dann Cooper angeheuert, um mit einem Team durch das Wurmloch zu fliegen, zu schauen ob die gefundenen Planeten brauchbar sind und damit die Menschheit zu retten… Was ein Abenteuer!

Das Leben könnte so einfach sein, wenn nicht neben diesem Wurm- und des Schwarzen-, auf der anderen Seite auch noch ein Arschloch warten würde… aber so ist das halt manchmal…

Ich fand diesen Film wirklich klasse! Lassen wir die derzeit bekannten physikalischen Parameter außen vor, mit denen vieles, wie Wurmloch, schwarzes Loch, im Film sicherlich nicht in dieser Art nutzbar gewesen wäre.

Was uns erwartet, ist eine Endzeitstimmung auf der Erde, die nicht eine Alieninvasion, ein Aufstand der Maschinen oder das gleichzeitige anschalten aller Föhne auf der Welt voran ging, sondern eine klimatische Entwicklung, die man sich auch heut zu tage tatsächlich so in der Zukunft vorstellen kann…

Dazu bekommen wir eine, bis zum Schluss spannende, Entdeckergeschichte geliefert und einen wundervollen Einblick auf andere Planeten, wie tödlich, andersartig und schön sie sein könnten… cineastisch perfekt umgesetzt!

Und zu guter Letzt: Die Story hinter der Story! Die ich für sehr gelungen halte und die eine Möglichkeit der Darstellung eines wissenschaftlich schwierigen Themas bildet. Auch hier mit viel Idee toll umgesetzt.

Mein Fazit: Es ist ein sehr gelungener Abenteuerfilm mit einer Prise Anspruch, ohne den man einen solchen Film, mit einer solchen Thematik, nicht machen kann oder zumindest nicht machen sollte…. Vergleichbar mit den Werken Kubricks  2001 Odyssee im Weltraum und nicht nur auf Spannung und Abenteuer ausgelegt wie der Marsianer.

Die Schauspieler, mit Michael Caine und Matthew McConaughey sind 2 meiner Lieblingsschauspieler dabei, liefern ebenfalls eine solide Leistung ab, ohne dass einer von ihnen positiv oder negativ heraus sticht. Obwohl Matthew, dank diesen scheiß spannenden Tagen im Jahr 2014, wirst du für mich immer Rusty Cole bleiben…

Mein einziger Wehrmutstropfen: Ein wenig zuviel Happy End für meinen Geschmack. Aber das ist auch schon alles.

Ich möchte die Rezension mit dem sehr stimmigen, im Film mehrmals zitierten Gedicht, von Dylan Thomas, abschließen:

Geh nicht gelassen in die gute Nacht,
Glüh, rase Alter, weil dein Tag vergeht,

Verfluch den Tod des Lichts mit aller Macht.

Denn weise Männer, wissend, nichts was sie gedacht

Hat Licht gebracht ins Dunkel, und es ist zu spät,

Gehn nicht gelassen in die gute Nacht.

Und gute Männer, brüllen, schon der letzten Welle Fracht,

Und denkend ihrer Mühn, im Meer verweht,
Verfluchen Tod des Lichts mit aller Macht.

Und wilde Männer, die der Sonne Pracht,

Im Fluge singend fingen, die nun untergeht,

Gehn nicht gelassen in die gute Nacht.

Und ernsten Männer, blind schon, wächst Verdacht,

Auch blindes Auge lacht und blitzt, eh es vergeht,

Verfluchen Tod des Lichts mit aller Macht.

Und du mein Vater, den der bei dir wacht,

Verdamm und segne weinend ihn. Hier mein Gebet:

Geh nicht gelassen in die gute Nacht.
Verfluch den Tod des Lichts mit aller Macht.

Also geht nicht gelassen in die gute Nacht, Euer U.J.M.

P.S.:

Dank der vielen Nachfragen, nach unseren Rätseln, im Bereich Film und Serie, möchte ich die Gelegenheit nutzen, unsere Krötmunity dahingehend zu befriedigen:

In welcher Sience Fiction Serie wird dieses Gedicht, 2 mal in, jeweils verschiedenen Staffeln, ebenfalls  rezitiert?

Zu gewinnen gibt es getragene Höschen unseres Chefredakteurs, der mir wöchentlich 1-2 zukommen lässt… An dieser Stelle nochmal: Lass das bitte (NEIN – Anm. d. Red.)!!!

Viel Glück eure Ratekröte U.J.M.

Quelle Beitragsbild: Artefact Magazine

 

 

 

 

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SWR

Quelle: SWR

Hallo Leute,

die letzten paar Wochen war ich sehr häufig auf Deutschlands Straßen unterwegs. Viele Kilometer legte ich zum Beispiel zurück, um ein grandioses Seminar für Schreiberlinge besuchen und genießen zu dürfen. Da ich selbst nicht gerne mit der Bahn unterwegs bin und 1200 Kilometer eher schwierig zu Fuß oder mit dem Radl zu bewältigen sind (vor allem dann nicht, wenn man zeitlich gebunden ist), bevorzuge ich die Fahrt mit dem Auto. Man hat seine Ruhe, kann sich Hörbücher anhören, seinen Gedanken nachhängen, die Strecke genießen (wenn sie denn schön ist) oder einfach Radio hören. Da mein Weg zur Arbeit auch rund 50 Kilometer beträgt und ich viel unterwegs bin, habe ich also einiges an Erfahrung, was das Autofahren angeht.

Das Autofahren hat sicherlich viele Vorteile. Leider bringt es auch Nachteile mit sich. Diese sind allerdings nicht bedingt durch einen selbst (das kann ja gar nicht sein) sondern, durch die anderen. Nehmen wir zum Beispiel das Thema Stau, bzw. zäh fließender Verkehr. An sich eine sehr unschöne Situation. Verbrachte ich doch am Wochenende die meiste Zeit, auf einer bestimmten Autobahn, im Stau. Ich rede hier von der A7. Im Kopf stellte ich die These auf, dass Autobahnen „Freudenmädchen“ sind, die (salopp gesagt) jeden drauf lassen. Die A7 muss besonders gut sein, dachte ich bei mir. Und sie war es auch. Ich war unendlich befriedigt, als ich nicht mehr auf ihr war.

Nun gibt es im Stau (egal ob auf Autobahn, Bundesstrasse, Landstrasse oder was auch immer) verschiedene Verhaltensweisen, von verschiedenen Archetypen der Verkehrsteilnehmer. Hier möchte ich wieder meine beliebten Musterbeispiele aufzeigen, die uns Stück für Stück, dem Kern der heutigen Kolumne, näher bringen. Legen wir also los:)

Panne auf A6: Zwölf Kilometer Stau im Berufsverkehr

Quelle: Badische Neueste Nachrichten

1st: DER MEGATYP

Zu diesem zähle ich mich gerne selbst, denn er macht alles richtig. Er ist auch im Stau aufmerksam und zuvorkommend, wie ein grandioser Liebhaber. Er behält alles im Auge. Er döst nicht vor sich hin oder spielt am Handy. Er sieht es, wenn jemand die Spur wechseln möchte und lässt ihn dies tun. Für ihn ist der Stau eine nervige Sache, das ist klar, aber er zieht ihn souverän durch. Er ist der Commander. Hat alles im Griff. Andere Autofahrer schauen zu ihm auf und verehren ihn. Autofahrerinnen schmelzen dahin, wenn er an ihnen vorbei fährt und es kommt nicht selten vor, dass diese sich die Kleider vom Leib reißen und auf ihn zustürmen. Dies ist auch ganz natürlich, denn er ist der Alpha. Kein Arschloch-Alpha, sonder der souveräne, nette, zuvorkommende Alpha, der dennoch weiß, was er will und dies durchsetzt. Fast unmerklich subtil. So genial ist dieser Megatyp. Er hat keine Feinde, sondern nur Freunde und oftmals wird er von Engels-Chören angekündigt.

2nd: DER ICH-MACH-DIE-SCHEISS-LÜCKE-DICHT-TYP

Dieses Exemplar eines Autofahrers ist eher egoistisch angehaucht. Ihm geht es darum, schnellstmöglich sein Ziel zu erreichen. Dies wird natürlich im Stau oder zäh fließendem Verkehr, schwierig. Dennoch versucht er sich, stoisch wie er ist, seinen Vorteil zu erFAHREN. Er schließt direkt jede Lücke, die entsteht. Er wechselt die Spur (rücksichtslos versteht sich) sobald er denkt, es wäre von Vorteil für ihn. Er hat eine miese Ausstrahlung und kommt bei den anderen Verkehrsteilnehmern nicht gut an. Und schon gar nicht möchte eine Teilnehmerin Verkehr mit ihm haben. Er kämpft bedingungslos und überholt zum Beispiel den MEGATYP. Jedoch nur, um eine Stunde später, wieder von selbigem überholt zu werden. Er verschwendet unnötige Energie um ein Ziel schneller zu erreichen, als die anderen. Leider ist er höchstens ein paar wenige Minuten schneller am Ziel, da halt mal alle im Stau stehen. Rettungsgasse ist ein Fremdwort für ihn. Er fährt direkt hinter dem Rettungswagen her, um so sein Ziel noch schneller zu erreichen. Er ist von Grund auf egoistisch und wurde früher sicherlich viel gehänselt. Außerdem erreicht er wenige Ziele in seinem Leben. Er ist der Typ, der die Kaffeetasse auf die Spülmaschine stellt und sie nicht einräumt, damit andere das für ihn tun. Alle Lachen über ihn und sein Verhalten, aber er hält sich für schlauer. Wenn es nicht zwangsläufig mit einem Unfall und Schmerzen verbunden wäre, so würde er ein anderes Fahrzeug rammen. Dies in der Hoffnung, mit dem Rettungshubschrauber aus dem Stau raus zu kommen. Hätte nicht er den körperlichen und materiellen Schaden, so würde er mit Sicherheit soweit gehen, um ganz schnell dem Stau zu entkommen. Haltet Euch also fern von solchen Typen, denn die sind doof.

3rd: DER ICH-HALTE-AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAABSTAAAAAAAAAAAND-TYP

Ich zähle mich zu dem MEGATYP, kann den ICH-MACH-DIE-SCHEISS-LÜCKE-DICHT-TYP halbwegs verstehen, bzw. seine Art und Weise nachvollziehen. Aber der ICH-HALTE-AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAABSTAAAAAAAAAAAND-TYP ist mir ein komplettes Rätsel. Folgende Situation: Wir fahren munter vor uns her und das Auto vor uns fährt sehr langsam. Wir ärgern uns darüber, können aber nicht überholen, da wir gerade in einer Kurve sind. Nach der Kurve sehen wir, dass wir eigentlich im Stau stehen. Das konnten wir jedoch vorher nicht erkennen, da der Fahrer im Wagen vor uns – GRUNDLOS – einen Abstand von geschätzten 20 Kilometern hielt. Warum macht jemand so etwas? Sind die Bremsen total fertig? Hat er Angst vor anderen Autos? Möchte er uns einfach nur ärgern? Döst er vor sich hin? Muss er einen bestimmten Abstand halten, um den Weltuntergang zu verhindern? Bekommt er pro Kilometer Abstand eine gewisse Summe an Geld? Was ist mit dem los? Stellen wir uns einmal vor, jeder würde so fahren. Dann hätten wir permanent Staus auf allen Strassen. Und wehe WEHE man überholt ihn. Dann gibt es ein Hup- und Lichtkonzert, das einem Auftritt von Rammstein in nichts nach steht. Und solch einen Unhold hinter sich zu haben, wenn er verärgert ist, macht gar keinen Spass. Also besser nicht überholen.

Also Leute, wenn ihr schon keine MEGATYPEN sein könnt (warum auch immer) dann werdet bitte zumindest niemals ICH-HALTE-AAAAAAAAAAAAAAAAAAAABSTAAAAAAAAAAAND-TYPen. Tut dies dem Rest der Welt einfach nicht an.

Stay tuned

Quelle Beitragsbild: Focus

UJM stellt was klar… und spielt Orgel

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Hallo liebe Leserschaft,

hallo Moral,

zu meinem großen Bedauern musste ich feststellen, dass ich mit meiner kleinen Petition, die dazu dienen sollte, die unsägliche Abmahnung des Chefredakteurs an meine Adresse zu beseitigen – der geneigte Leser wird sich erinnern (Beitrag vom 10.08.2017) – einen Shitstorm bei Facebook auslöste…

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Bild: Meme Generator

Die unglückliche Abkürzung dieser Petition D.U.:S.P.A.S.S.T. sorgte bei einem oder sogar dem hohen Hüter der Internetmoral für einen Aufschrei der Empörung. Grund dafür war, dass die treue Leserin Anja mit ihrem Post die Petition und mich, arglos und ohne böse Absicht, unterstützte!

An dieser Stelle vielen Dank für deine Unterstützung.:)

Nun möchte ich mich dem sozialen Netzwerk-Ankläger widmen, um evtl. das ein oder andere Missverständnis auszuräumen. Da ich diesen Herren leider noch nicht kenne und ich es ablehne Personen, die ich nicht kenne, vorschnell zu verurteilen, möchte ich dies natürlich ändern. Ich finde es gibt nichts schlimmeres als eine vorschnelle Verurteilung zu schreiben, wenn man den ganzen, umfassenden Sachverhalt gar nicht kennt und sich auch nicht die Mühe macht diesen zu verstehen.

Unseren Chefredakteur zum Beispiel kenne ich gut. Und ich muss sagen, dass die unglückliche und rein zufällige Abkürzung D.U.:S.P.A.S.S.T. da ziemlich ins Schwarze trifft…

Aber sei es drum! Um dich, lieber Tom Orgel, oder wie du im wirklichen Leben wirklich heißt, besser kennen zu lernen, möchte ich dich bitten, unten stehenden Fragebogen auszufüllen, damit ich mir ein ungefähres Bild machen kann. Es sind allgemeine Fragen, die deine Person ein wenig ausleuchten  sollen. Da mir dein Bildungsstand nicht bekannt ist, habe ich sicherheitshalber hinter jeder Frage eine Beispielantwort geschrieben, um dir zu zeigen, was du dahin schreiben könntest. Dies könntest du dann copy und past’en, die Beispielantworten löschen und deine eigenen ergänzen. Ein guter Freund von mir meinte, mit Copy und Paste kennst du dich gut aus. Keine Ahnung wie er darauf kommt, aber er ist ein großer Fan von dir und kennt alle deine Bücher.

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Bild: Wikipedia

Also, los geht’s:

Geburtsort: Bad Bergspasstern

Lieblingsessen: Spassta al forne

Lieblingsgetränk: Apfelspasstschorle

Lieblingsname: Sespasstian

Das wolltest du als Kind werden: Spasstbadtester

Wie hast du deine Lebensgefährtin kennen gelernt: Spasstscout 24

Lieblingsfilme: Ghostspasstas, Spasstakus

Lieblingskünstler: Spassta Rhymes

Lieblingsbeschäftigung: Lange Strandspasstziergänge

Lieblingsfarbe:Alle Spassteltöne

Lieblingsbaum: Spasstanie

Lieblingswitz: Was ist pink und behindert: Flamongo

Lieblingstier:Ameisenspasst

Beruf:Spasstronaut

Hobby:Spassteln

Lieblingsbuch:Spasstwind. Aufbruch nach Ora

Lieblingsvogel: Spasstz

Lieblings Unterhaltung Show: Verstehen Sie Spasst

Bevorzugtes Kreditinstitut: Spasstkasse

 

Vielen Dank schon mal für das Ausfüllen! Ich bin sehr gespannt! Evtl. haben wir ja viele Gemeinsamkeiten und werden sogar Freunde. Ich freue mich in Bälde von dir zu hören!

Eine gute Woche wünscht dir dein Spasstmacher U.J.M.